Maren Thunert

* 1966 in Lübeck; Romanautorin und Dramatikerin aus Berlin

Maren Thunert – Autorenporträt
(c) Maren Thunert

„Inspiration ist, wenn du mich inspirierst und ich dich! Auch Geist ist eine erogene Zone!“

Maren Thunert

Interview

Fun Facts

  • Meine Muse hat einen Namen. Sie heißt Plüschmors. Weil ich aus dem Norden bin und sie mich nachts wie eine aufgeregt Hummel auf Trab hält.
  • Ich sammle historische Teddybären. Wie es dazu kam, ist ein eigener Roman geworden. Mit 550 Seiten.
  • Mein Lieblingszitat: "Man muss nicht in einer Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben." - von Maxim Gorki. Es gibt keine Grenzen beim Schreiben.

Werke von Maren Thunert

Buchcover: Das Echo von Schuld und Leben

Das Echo von Schuld und Leben

Berlin, 1946. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft kehrt Karl in die zerstörte Stadt zurück. In der Wohnung seiner Eltern lebt nun Ruth, eine junge Jüdin, die ihre ganze Familie verloren hat. Zwischen den beiden entsteht eine vorsichtige Nähe. Dann tauchen die ersten Bilder aus Auschwitz auf, und für Ruth steht fest: Alle haben es gewusst. Karl war nur kurz Flakhelfer und beteuert, von nichts gewusst zu haben. Ruth glaubt ihm nicht. Getrieben von Schmerz und der Frage, was mit ihrer Schwester Judith geschehen ist, sperrt sie ihn in den Keller. Ein psychologisches Kammerspiel über Schuld, Trauma und Vergeltung. Es verzichtet auf einfache Antworten und lässt die Grenzen zwischen Opfer und Täter verschwimmen.

Buchcover: Großstadtliebe

Großstadtliebe

Großstadtliebe ist ein Reigen urbaner Storys über Timing, Trotz und zärtliche Revolten. Tempo, Humor, Gänsehaut – Short Reads, die nachhallen. Für Fans moderner Liebes- und Lebensgeschichten, die Realität nicht scheuen und trotzdem an Wunder im Kleinen glauben. Für Fans von psychologischer Spannung, Familien-Dynamik, scharfem Witz und zarter Romantik.

Buchcover: Minze aus Damaskus

Minze aus Damaskus

Berlin, heute. Mo Al-Hassan ist achtzehn, steht kurz vor dem Abitur und will nur eins: seine Mitschülerin Lara zum Ab-schlussball einladen und mit ihr tanzen. Das Problem: Er kann nicht tanzen. Und in der Tanzschule ist plötzlich kein Platz mehr frei, als er seinen Nachnamen nennt. Im Bus hört er zufällig die 74-jährige Agnes, die seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr tanzt, und fasst sich ein Herz. Auf einem Wäscheplatz im Hinterhof beginnt der Unterricht: erst die Haltung, dann die Schritte. Und in Agnes’ Küche kocht Mo syrischen Minztee nach dem Rezept seiner Großmutter aus Damaskus. Eine warmherzige Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den Generationen, über Ankommen und Alltagsrassismus und über den Mut, weiterzumachen, wenn man stolpert.

Buchcover: Zwischen uns all die ungesagten Worte

Zwischen uns all die ungesagten Worte

„Ich habe dich nie laut geliebt, aber immer wahr“ Manches sagt man nicht mit Worten. Man kocht es mit einem Rezept, folgt einem Rhythmus durch die Stadt, versteckt es in einem Buch für einen anderen. Aber irgendwann endet das Schweigen. Ein Gemälde, eine Muschel, Briefe, Bilder, Bücher – leise Zeichen, in denen aus dem Ungesagten etwas Klares wird: Menschen, die den Mut finden, aufeinander zuzugehen, auch wenn sie nicht wissen, was sie erwartet. Eine Tochter, die auf einer Insel einen Mann sucht, um Abschied zu nehmen. Geschwister, die beim Ausräumen einer Wohnung einander neu kennenlernen. Zwölf Geschichten über Menschen, die sich verlieren und finden, über Wahrheiten, die jahrzehntelang verschwiegen worden sind, und über die Momente, in denen das Leben die Richtung ändert. Von der Ostseeküste bis ins Nachkriegs-Dubrovnik erzählt dieser Band davon, was es bedeutet, eine Wahrheit anzunehmen, Trauer zuzulassen, einander noch einmal zu vertrauen.

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