Kein Cover verfügbarTrug
»Chronopsie« und »Kampfpause«, zwei utopische Erzählungen, Reihe »Fragmente« Nr. 4, 1994, Literarische Gesellschaft (Scheffelbund) Karlsruhe, Erstveröffentlichung, Science-Fiction, Kurzgeschichten
* 1963 in Durmersheim; deutscher Kurzgeschichtenautor

Achim Stößer wurde 1963 in Durmersheim bei Karlsruhe geboren, ist Informatiker und lebt in Bad Orb. Seit 1988 veröffentlicht er Kurzgeschichten, überwiegend Science-Fiction. Als Angehöriger einer ethischen Minderheit gründete er 1998 die Tierrechtsinitiative Maqi. Entsprechend sind Antispeziesismus (und damit Veganismus), -theismus, -faschismus, -rassismus, -sexismus usw. Hauptthemen seiner Erzählungen und auch seiner Cartoons. Internet: https://achim-stoesser.de
Kurzbibliografie
• Einzelveröffentlichungen:
o »Alle Drohnen kommen in den Himmel«, p.machinery, 2026
o »Die dunkle Seite der Erde« p.machinery, 2024
o »Virulente Wirklichkeiten«, dot-Verlag, 1997
o »Trug«, Literarische Gesellschaft (Scheffelbund) Karlsruhe, 1994
• Mitherausgeberschaft:
o »Diesseits fremder Sterne«, p.machinery, 2026
o »Trümmer am Milch¬straßen¬rand«, BoD, 2025
• Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften, u. a. in einigen Bänden der Heyne-Reihe »Internationale Science Fiction Stories«, herausgegeben von Wolfgang Jeschke (1993–1999).
„Ich bewege mich ethisch bedingt gleich auf mehreren Gebieten im radikalen bis undenkbaren Bereich des Overton-Fensters, sodass ich mehr als nur NPD-Wählern, IS-Anhängern und Kannibalen auf den Schlips trete.“
Achim Stößer
Kein Cover verfügbar»Chronopsie« und »Kampfpause«, zwei utopische Erzählungen, Reihe »Fragmente« Nr. 4, 1994, Literarische Gesellschaft (Scheffelbund) Karlsruhe, Erstveröffentlichung, Science-Fiction, Kurzgeschichten
Kein Cover verfügbarErzählungen, 1997, dot Verlag, mit den Kurugeschichten »Virulente Wirklichkeit« »Spurlos« »Der elektrische Tellerrand« »Lärm« »Die Erdbeerdiebin« »Packeis« »Der Test« »Blutige Engel« »Sternsplitter« »Amadeus« »Kampfpause« »Chronopsie« »Das Mal« »Kunstlicht« »Sachschaden« »WWW« »Maulkörbe« »Die Welt auf dem Dachboden« »Erdpech« »Chips und Spiele« »Die Wunschmaschine« »Atlantis« »Veni vidi« »Glogauer pflügt«
Kein Cover verfügbarBlasphemische Science-Fiction-Geschichten, AndroSF 205, 2024, p.machinery Die dunkle Seite der Erde« reicht um den gesamten Planeten und darüber hinaus. Diese Sammlung bietet einen kritischen Blick auf die grotesken Verstrickungen von Glaube und Gesellschaft, die Widersprüche zwischen Wahn und Wirklichkeit, und lädt dazu ein, über den Kollektentellerrand hinauszuschauen. Über zwei Dutzend religionskritische Science-Fiction-Kurzgeschichten, darunter elf Erstveröffentlichungen, beleuchten die tiefgreifenden Auswirkungen der Religion auf die Welt und erforschen die dunkelsten und schmutzigsten Aspekte des Glaubens: vom Zeitreisenden, der im Dreißigjährigen Krieg strandet, und Selbstmordattentaten über Aliens, die die Erdlinge religionstypisch durch Gehirnwäsche oder physische Gewalt bekehren wollen, und Menschen, die ihnen darin in nichts nachstehen, bis zu subtiler Manipulation sämtlicher Bereiche der Gesellschaft durch metaphorische wie reale Parasiten im Gehirn. Ohne den fatalen Einfluss der gefährlichsten aller Psychosen wären diese Geschichten niemals entstanden. Sie zeichnen, teils ernst, teils geprägt von schwarzem Humor, ohne den Religion unerträglich wäre, ein Bild menschlichen (und nichtmenschlichen) Leidens, aber auch von Heilung, Widerstand und Hoffnung auf eine bessere Zukunft – frei von Gotteswahn. »Die Dialoge sind pointiert und das Universum, das Achim Stößer entwickelt, vielschichtig. Immer wieder finden sich kleine Hinweise wie auch Seitenhiebe auf bekannte Ereignisse. (…) Am Ende wünscht sich der Leser, diesen stoischen Pater auf seiner nächsten Mission nach Phobos begleiten zu können.« [Thomas Harbach über »Pater Anselms Marsmission«] »Eine Kurzgeschichte als Episodenguide ihrer selbst mit integriertem Trivia-Quiz und eigener Plothole-Liste zu schreiben, offenbart Genialität – und Stößers tiefe Abneigung gegen Theismus (…) mit exponentiell ansteigender Respektlosigkeit.« [Thorsten Küper über »Bethlehem«]
Kein Cover verfügbarBlasphemische Science-Fiction-Geschichten, AndroSF 243, 2026, p.machinery »Alle Drohnen kommen in den Himmel« ist nach »Die dunkle Seite der Erde« Achim Stößers zweite Sammlung blasphemischer Science-Fiction-Geschichten. 24 antitheistische Kurzgeschichten und Novellen – darunter acht Erstveröffentlichungen und eine Mikrostory – führen in die Vergangenheit, die nahe und die ferne Zukunft. Die meisten spielen auf der Erde, einige auf fernen Planeten. Sie zeigen die gefährlichen Auswirkungen der wahnhaften Störungen, die Religion genannt werden. Düstere, provokante und bisweilen humorvolle Erzählungen über die dunkelste Seite der Menschheit, die aber auch Hoffnung machen auf eine hellere Zukunft jenseits des Gotteswahns. »Achim Stößer ist ein besonderer Autor. Ein ausgefallener Autor. Ein Autor, der aneckt. Und das mit Recht.« Michael Haitel über »DdSdE« »Wer Religionskritik und Kurzgeschichten mit Aha-Effekt mag, wird sich von Achim Stößers Erzählungen gut unterhalten fühlen.« Gunnar Schedel über »DdSdE« »Achim Stößer ist ein erfahrener Kurzgeschichtenautor. Seine Stärken liegen in der sarkastischen Überhöhung religiöser Absonderlichkeiten, die er mal mit feinem Witz, mal mit naturalistischer Schärfe bloßlegt.« Ralf Steinberg über »DdSdE« »SF und Horror – ja, das funktioniert, und dies sehr gut und überraschend, […] ein Highlight des Bandes.« Carsten Kuhr über »Die kleine Schwester des Todes« »Böse Religions-Satire, sehr vergnüglich.« Ralf Bodemann über »Du magst sagen, ich bin ein Träumer, doch ich bin nicht der einzige« »[…] unangenehm, eindringlich und einfach nur schmerzvoll.« Joshua Friedrichs über »Die Geister, die wir riefen« »Stößer lässt keinen Zweifel daran aufkommen, wie seiner Ansicht nach mit ›Gottheiten‹ zu verfahren ist.« Thorsten Küper über »Pforte zu den Sternen«



