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Zwanzig/Vierzehn – Ein Nachrichtenjahr
Jeder Tag beginnt mit einer Meldung, jeder Tag endet in einem Gedicht. Ein Jahr lang nimmt Anke Glasmacher die erste Nachricht der abendlichen Tagesschau zum Ausgangspunkt ihrer Lyrik. Aus dem geplanten poetischen Experiment entwickelt sich ein unerwartet politisches Tagebuch, das internationale Krisen und alltägliche Gewalt festhält. Die Gedichte reagieren nicht mit fertigen Parolen, sondern mit Brüchen, Bildern und Sprachskepsis. So entsteht ein ungewöhnliches Porträt des Jahres 2014 und zugleich eine Untersuchung darüber, was Nachrichten mit dem Denken und Fühlen ihrer Leser machen.

