Gabrielle Alioth

Geboren 1955 in Basel · Schweizer Schriftstellerin

Gabrielle Alioth – Autorenporträt
Porträt: Gabrielle Alioth

„Qualität – ist das ein Marketinginstrument?“

Gabrielle Alioth

Interview

Fun Facts

  • Gegen Schreibblockaden fährt Alioth am liebsten Auto – bevorzugt über gut ausgebaute Bergstraßen.
  • Im FaBü-Gespräch schätzt sie, dass nur ungefähr fünf Prozent ihrer Versuche, einen Gedanken genau in Sprache zu fassen, wirklich gelingen.
  • Nach ihrer Arbeit in der Schweizer Konjunkturforschung zog sie 1984 nach Irland und arbeitete dort zunächst als Übersetzerin und Journalistin.
  • Zu ihren Stationen gehören Lesereisen nach Nordamerika und Indien sowie Unterricht an Universitäten in mehreren Ländern.

Werke von Gabrielle Alioth

Buchcover: Der Narr

Der Narr

Gabrielle Alioths Debütroman verbindet die irische Landschaft mit der Suche nach Orientierung und dem Blick auf menschliche Widersprüche. Die Titelfigur lässt sich nicht leicht in die vertrauten Kategorien von Klugheit und Torheit einordnen. Historische Bezüge treffen auf Fragen, die auch die Gegenwart beschäftigen. Die Erzählung setzt dabei weniger auf spektakuläre Ereignisse als auf Wahrnehmung, Atmosphäre und die Deutung dessen, was Menschen einander zeigen oder verbergen. Der 1990 erstmals veröffentlichte Roman markierte den Beginn von Alioths literarischem Werk.

Buchcover: Die griechische Kaiserin

Die griechische Kaiserin

Im Mittelpunkt dieses historischen Romans steht Theophanu, die aus dem byzantinischen Kaiserreich in den Westen kommt und sich in einer von Machtkämpfen geprägten Welt behaupten muss. Als Mutter Ottos III. ist sie weit mehr als eine Randfigur der Geschichte: Sie handelt politisch und setzt sich gegen Widerstände durch. Alioth schildert die Spannungen zwischen höfischen Interessen, persönlichen Bindungen und den Erwartungen an eine Herrscherin. So entsteht das Porträt einer ungewöhnlichen Frau und zugleich ein Blick auf das Europa des zehnten Jahrhunderts.