Regine Kölpin

* 1964 in Oberhausen · deutsche Schriftstellerin

Regine Kölpin – Autorenporträt
Copyright: Bettina Steinhöfel

„Wenn ich ein Projekt in die Hand nehme, brenne ich für diese Idee.“

Regine Kölpin

Interview

Fun Facts

  • Für historische Romane inszeniert sie Lesungen direkt an den Originalschauplätzen – oft verbunden mit szenischen Stadtführungen.
  • Im FaBü-Gespräch schilderte sie einen Veranstaltungskalender mit 80 bis 100 Lesungen, Workshops und anderen öffentlichen Auftritten pro Jahr.
  • Für ihre Hebammen-Saga griff sie auf eigene Erfahrungen in einer Klinik der frühen 1980er-Jahre und auf die Schneekatastrophe 1978/79 zurück.

Werke von Regine Kölpin

Buchcover: Oma macht klar Schiff

Oma macht klar Schiff

Frauke Hansen erbt einen alten Fischkutter – ein merkwürdiges Vermächtnis für jemanden, der eigentlich Ruhe genießen könnte. Doch die Bewohner der Seniorenresidenz in Burhave haben eine ganz andere Vorstellung vom Ruhestand: Sie wollen aus dem Schiff ein schwimmendes Café machen. Bald verbindet das Projekt alte Freundschaften mit neuen Komplikationen und unerwarteten Begegnungen. Kölpin erzählt mit norddeutschem Humor von Menschen, die sich nicht auf die Rolle stiller Zuschauer ihres eigenen Lebens festlegen lassen. Die Nordseeküste ist dabei weit mehr als eine Kulisse.

Buchcover: Traces – Finde mich

Traces – Finde mich

Mückemoor ist ein Ort, an dem Fremde selten auftauchen. Umso mehr fällt Leone auf: Der Junge sucht nach Spuren seiner Großmutter und bringt Fragen mit, die im Dorf niemand gern beantworten möchte. Was zunächst nach einem merkwürdigen Besuch aussieht, führt die Figuren in ein Geflecht aus Erinnerungen, Geheimnissen und Unsicherheit. Regine Kölpin wechselt hier den Ton ihrer heiteren Küstenromane und entwirft ein Jugendbuch über die Suche nach Herkunft und Wahrheit. Spannung entsteht vor allem daraus, wem man glauben kann – und wem nicht.

Buchcover: Zwischen Zuversicht und Leben

Zwischen Zuversicht und Leben

Wesermarsch, Ende der siebziger Jahre: Die junge Hebamme Esther will werdenden Müttern nicht nur fachlich helfen, sondern ihnen auch Gehör verschaffen. Im streng geregelten Klinikbetrieb gerät sie dadurch immer wieder in Konflikt mit eingefahrenen Vorstellungen. Als ein schwerer Schneesturm das öffentliche Leben lahmlegt, wird ihr Können plötzlich außerhalb des gewohnten Rahmens gebraucht. Der Auftakt der Hebammen-Saga verbindet die alltägliche Arbeit auf einer Geburtsstation mit regionaler Zeitgeschichte und der Frage, wie viel Mut es braucht, überkommene Regeln zu verändern.