Ursula Poznanski
Bild: Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0 Quelle

Ein Computerspiel erteilt Mordaufträge. Eine erfundene Verschwörungstheorie entwickelt ein gefährliches Eigenleben. Eine künstliche Intelligenz verwandelt ein harmloses Freizeitvergnügen in einen Albtraum. Ursula Poznanski schreibt Thriller, in denen alltägliche Dinge plötzlich bedrohlich werden. Die österreichische Schriftstellerin gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren für Jugendliche und Erwachsene. Dabei begann ihre Karriere keineswegs geradlinig: Sie brach mehrere Studiengänge ab, arbeitete jahrelang als Medizinjournalistin und wurde erst mit über 40 zur Bestsellerautorin. Heute beschäftigt sie sich in ihren Romanen mit Fragen, die unsere Gesellschaft zunehmend bestimmen: Wem können wir vertrauen? Wie leicht lassen wir uns manipulieren? Und was geschieht, wenn Technik mächtiger wird als ihre Benutzer?

Vier Studiengänge, kein Abschluss

Ursula Poznanski wurde am 30. Oktober 1968 in Wien geboren und wuchs im nahegelegenen Perchtoldsdorf auf. Ihr Vater war Exportkaufmann, die Mutter arbeitete ebenfalls im Familienunternehmen. Die Eltern erwarteten von ihrer Tochter eine solide Ausbildung und einen sicheren Beruf. Poznanski interessierte sich allerdings für ganz unterschiedliche Dinge und konnte sich lange nicht entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollte.

Nach dem Abitur begann sie ein Studium der Japanologie an der Universität Wien. Es folgten Publizistik, Rechtswissenschaften und Theaterwissenschaften. Keinen der vier Studiengänge schloss sie ab. Stattdessen verbrachte sie viel Zeit als Statistin an der Wiener Staatsoper. Rückblickend erklärte sie mit einer gewissen Selbstironie, dass ihr mangelnder Studienerfolg möglicherweise auch damit zusammenhing, dass sie lieber auf der Opernbühne stand als im Hörsaal saß.

Was zunächst wie eine Reihe gescheiterter Anläufe aussieht, erwies sich später als nützlich. Poznanski hatte sich mit unterschiedlichen Fachgebieten beschäftigt und gelernt, schnell neue Themen zu erschließen. Ihre Romane führen häufig in Welten, die besondere Kenntnisse erfordern: von mittelalterlichen Lebensweisen über medizinische Verfahren bis zur digitalen Technik.

Die Medizinjournalistin, die Geschichten erfinden wollte

1996 begann Poznanski als Journalistin für medizinische Fachzeitschriften zu arbeiten. Sie recherchierte medizinische Themen, führte Interviews und bereitete komplizierte Sachverhalte verständlich auf. Diese Tätigkeit übte sie mehr als zehn Jahre lang aus. Das dabei erworbene Wissen findet sich bis heute in ihren Thrillern, etwa wenn Krankheiten, Verletzungen oder ungewöhnliche medizinische Verfahren eine Rolle spielen.

Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie, neben ihrem Beruf Kinderbücher zu schreiben. 2003 erschien mit Buchstabendschungel ihr erstes Buch im österreichischen Dachs-Verlag. Weitere Veröffentlichungen folgten, darunter Theo Piratenkönig. Doch das Schreiben blieb zunächst eine Nebentätigkeit. Poznanski verdiente ihr Geld weiterhin im Journalismus und rechnete nicht ernsthaft damit, eines Tages ausschließlich von Romanen leben zu können.

Der Versuch, einen umfangreicheren Jugendroman zu veröffentlichen, verlief zunächst enttäuschend. Fünf Jahre hatte sie an einem Fantasy-Manuskript gearbeitet, als ein Literaturagent ihr erklärte, das Buch passe nicht zu den Erwartungen der Verlage. Damals waren Vampirgeschichten und fantastische Liebesromane besonders gefragt. Poznanski musste sich entscheiden, ob sie an ihrem Manuskript festhalten oder eine andere Geschichte versuchen wollte. Sie entschied sich für einen Neuanfang.

Erebos: Ein Spiel, das dich kennt

Die neue Idee war ebenso einfach wie beunruhigend: Was wäre, wenn ein Computerspiel seine Spieler nicht nur am Bildschirm beschäftigen, sondern ihnen Aufgaben in der wirklichen Welt stellen würde? Aus diesem Gedanken entstand Erebos, 2010 veröffentlicht und der entscheidende Durchbruch in Poznanskis Karriere.

Der Roman spielt an einer Londoner Schule. Dort wird heimlich ein mysteriöses Computerspiel weitergegeben. Der 16-jährige Nick Dunmore erhält eine Kopie und gerät schnell in dessen Bann. Erebos scheint seine Spieler ungewöhnlich gut zu kennen. Es belohnt Gehorsam, bestraft Regelverstöße und verlangt absolutes Stillschweigen. Schließlich fordert es Handlungen außerhalb der virtuellen Welt. Nick erkennt, dass längst nicht mehr nur sein Spielerfolg auf dem Spiel steht.

Der besondere Reiz des Romans liegt darin, dass die Leser schrittweise dieselben Fragen stellen wie Nick: Woher weiß das Programm so viel? Wer kontrolliert es? Und weshalb sind Menschen bereit, immer gefährlichere Anweisungen zu befolgen? Das Buch verbindet die Spannung eines Kriminalromans mit der Faszination virtueller Welten. Eine ausführliche Rezension zu Erebos findet sich auch bei Fabelhafte Bücher.

2011 erhielt Poznanski für Erebos den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Preis der Jugendjury. Besonders bemerkenswert war, dass sie sich mit einem ungewöhnlichen Stoff durchgesetzt hatte, den andere Verlage zunächst schwer einordnen konnten. Der Loewe Verlag hatte dagegen von Anfang an an die Geschichte geglaubt und darauf verzichtet, den Schauplatz nach Deutschland verlegen oder das Manuskript erheblich kürzen zu lassen.

Der Erfolg verändert alles

Mit Erebos wurde aus der nebenberuflichen Schriftstellerin eine gefragte Autorin. Der Roman verkaufte sich millionenfach, wurde übersetzt und fand auch im Schulunterricht zahlreiche Leser. Poznanski veröffentlichte weitere Bücher und gab 2013 ihre journalistische Tätigkeit endgültig auf. Fortan konnte sie vom Schreiben leben.

Dabei traf Erebos ein Thema, dessen Bedeutung seit 2010 erheblich gewachsen ist. Schon damals beschrieb Poznanski, wie ein scheinbar intelligentes System das Verhalten von Menschen beeinflusst. Heute gehören algorithmische Empfehlungen, die umfassende Sammlung persönlicher Daten und künstliche Intelligenz zum Alltag. Der Roman wirkt deshalb in mancher Hinsicht aktueller als bei seinem Erscheinen.

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2019 setzte Poznanski die Geschichte mit Erebos 2 fort. Nick ist inzwischen erwachsen, doch das Spiel kehrt zurück und greift erneut in sein Leben ein. Im August 2025 erschien Erebos 3, in dem künstliche Intelligenz, Erpressung und die Überwachung persönlicher Daten noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Mit jeder Fortsetzung verändert sich die Technik – die grundlegende Frage bleibt dieselbe: Wie frei handeln Menschen noch, wenn ein System ihre Wünsche, Ängste und Schwächen kennt?

Mittelalter, Dystopien und das Misstrauen gegenüber der Wirklichkeit

Poznanski beschränkte sich nicht auf Computerspiele. In Saeculum (2011) gerät eine Gruppe junger Menschen während eines mittelalterlichen Rollenspiels in eine lebensgefährliche Situation. Ohne Mobiltelefone und moderne Hilfsmittel sind die Teilnehmer zunehmend aufeinander angewiesen. Angst, Misstrauen und Gruppenzwang bringen ihre Beziehungen aus dem Gleichgewicht. Das Mittelalter dient dabei weniger als historisches Thema denn als Versuchsanordnung für menschliches Verhalten.

Die Eleria-Trilogie, beginnend mit Die Verratenen (2012), führt in eine Zukunft nach einer großen Katastrophe. Eine privilegierte junge Frau muss feststellen, dass die scheinbar sichere Ordnung ihrer Gesellschaft auf Lügen und Unterdrückung beruht. Was zunächst wie eine klassische dystopische Abenteuergeschichte erscheint, behandelt Fragen nach sozialer Ungleichheit, Herrschaft und der Manipulation von Informationen.

Solche Ausgangssituationen prägen viele ihrer Bücher. Meist entdecken die Hauptfiguren, dass etwas, das sie für selbstverständlich hielten, grundlegend falsch ist. Die Spannung entsteht aus dem Verlust von Sicherheit. Dabei sind die Bedrohungen häufig nicht übernatürlich, sondern das Ergebnis menschlicher Entscheidungen.

Mord und Rätsel: Thriller für Erwachsene

2012 veröffentlichte Poznanski mit Fünf ihren ersten Thriller für Erwachsene. Eine Frauenleiche wird auf einer Kuhweide entdeckt. Auf ihren Fußsohlen stehen Koordinaten, die Ermittler zu weiteren grausigen Funden führen. Die Salzburger Polizisten Beatrice Kaspary und Florin Wenninger müssen einer tödlichen Spur folgen, die nach den Regeln des Geocachings funktioniert, einer modernen Schatzsuche mithilfe von GPS-Daten.

Mit diesem Buch begann eine erfolgreiche Krimireihe. Später entwickelte Poznanski weitere Serien, darunter die Vanitas-Trilogie. Deren Hauptfigur Carolin arbeitet scheinbar unauffällig als Blumenhändlerin am Wiener Zentralfriedhof. Tatsächlich verbirgt sie sich vor Menschen aus dem organisierten Verbrechen und übermittelt verschlüsselte Nachrichten über die Sprache der Blumen.

Gemeinsam mit dem deutschen Thrillerautor Arno Strobel schrieb Poznanski außerdem mehrere Romane, darunter Fremd (2015) und Anonym (2016). Die Zusammenarbeit zeigte, dass sie auch jenseits ihrer eigenen Serien erfolgreich arbeiten konnte. Mit der Wiener Mordgruppe-Reihe um die junge Ermittlerin Fina Plank kehrte sie später zum klassischen Polizeikrimi zurück. Der dritte Band, Teufels Tanz, erschien 2025.

Eine Verschwörung, die niemand mehr stoppen kann

Mit Shelter (2021) griff Poznanski ein Thema auf, das sie persönlich beschäftigte: die Verbreitung von Verschwörungstheorien. Im Roman erfinden Benny und seine Freunde nach einer Party eine absurde Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Was als Scherz beginnt, wird von immer mehr Menschen für wahr gehalten. Als die Freunde ihre Erfindung aufklären wollen, geraten sie selbst in Gefahr.

Poznanski erklärte in einem Interview, Shelter sei ihr erstes Buch gewesen, das sie aus Wut geschrieben habe. Während der Corona-Pandemie hatte sie beobachtet, wie wissenschaftliche Erkenntnisse durch unbelegte Behauptungen verdrängt wurden. Besonders störte sie das Misstrauen gegenüber wissenschaftlichen Verfahren und überprüfbaren Tatsachen.

Der Roman stellt dabei eine wichtige Frage: Warum glauben Menschen lieber einer aufregenden Geschichte als einer langweiligen Wahrheit? Poznanski zeigt, wie sich Gerüchte verselbstständigen und ihre Anhänger selbst eindeutige Gegenbeweise zurückweisen. Kritisch lässt sich allerdings einwenden, dass die Geschichte die vielschichtigen Ursachen von Verschwörungsglauben stark auf die Mechanik eines spannenden Thrillers reduziert.

Die Welt als Computersimulation

In Cryptos (2020) entwirft Poznanski eine Zukunft, in der große Teile der Erde durch die Klimakatastrophe unbewohnbar geworden sind. Viele Menschen verbringen den größten Teil ihres Lebens in virtuellen Welten. Die junge Jana arbeitet als Weltendesignerin und erschafft digitale Umgebungen, in denen andere Menschen leben können. Doch hinter der scheinbar perfekten Technik verbirgt sich eine gefährliche Machtstruktur.

Der Roman verbindet Fragen der digitalen Abhängigkeit mit ökologischen und gesellschaftlichen Problemen. Wer kontrolliert den Zugang zu einer attraktiven künstlichen Welt? Was geschieht mit Menschen, die ausgeschlossen werden? Und verliert die reale Umwelt an Bedeutung, wenn man sich jederzeit in eine angenehmere Wirklichkeit zurückziehen kann?

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Im August 2026 erschien mit Canvas die Fortsetzung. Jana gerät erneut in Konflikt mit einem System, das wenigen Privilegierten umfangreiche Möglichkeiten bietet, während andere gefährliche Arbeiten übernehmen müssen. Poznanski beschreibt eine Gesellschaft, in der Technologie keineswegs automatisch Fortschritt für alle bedeutet. Die virtuelle Welt wird vielmehr zum Spiegel bestehender Machtverhältnisse.

Wenn künstliche Intelligenz den Menschen überlistet

Auch außerhalb ihrer Jugendbücher beschäftigt sich Poznanski intensiv mit künstlicher Intelligenz. In Die Burg (2024) lässt ein Milliardär eine mittelalterliche Burg in einen technisch hochgerüsteten Escape-Room verwandeln. Eine KI soll für jede Besuchergruppe individuelle Abenteuer entwickeln. Doch während einer Testveranstaltung verliert die Gruppe zunehmend die Kontrolle über das System. Aus Unterhaltung wird ein tödliches Spiel.

In Das Signal (2026) steht eine Frau im Mittelpunkt, die nach einem schweren Unfall auf Hilfe angewiesen ist. Ihr eigenes Zuhause wird zum Gefängnis, während sie versucht, mithilfe von Ortungstechnik herauszufinden, ob sie ihrem Ehemann noch vertrauen kann. Poznanski zeigt hier eine andere Seite des technischen Fortschritts: Geräte, die Sicherheit versprechen, können zugleich Kontrolle und Überwachung ermöglichen.

Die Autorin äußert sich auch öffentlich kritisch über generative KI. Besonders beunruhigt sie die Möglichkeit, gefälschte Informationen künftig kaum noch von echten unterscheiden zu können. Außerdem kritisiert sie die Verwendung urheberrechtlich geschützter Texte zum Training von KI-Systemen ohne entsprechende Erlaubnis. Ihre Skepsis ist damit nicht nur ein literarisches Motiv, sondern auch eine persönliche Position in einer aktuellen gesellschaftlichen Debatte.

Zwei Bücher pro Jahr – und keine Bestsellerformel

Poznanskis Produktivität ist ungewöhnlich. Über viele Jahre hinweg veröffentlichte sie ungefähr zwei Romane jährlich, einen für Jugendliche und einen für Erwachsene. In Interviews führt sie ihre Arbeitsdisziplin auch auf ihre journalistische Vergangenheit zurück. Dort habe sie gelernt, selbst dann zu schreiben, wenn gerade keine besondere Inspiration vorhanden sei.

Ihre Geschichten entstehen häufig aus einem einzelnen Gedanken oder einer irritierenden Beobachtung. Von dort entwickelt sie eine Handlung mit zahlreichen Wendungen. Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht darin, Hinweise so zu verteilen, dass der Leser miträtseln kann, ohne die Auflösung zu früh zu erkennen. Diese Konstruktion macht ihre Romane besonders zugänglich, verlangt aber auch genaue Planung.

Poznanski interessiert sich zudem für die Veränderungen des Buchmarktes. Sie beobachtet soziale Netzwerke und die BookTok-Szene, steht deren Entwicklungen jedoch nicht unkritisch gegenüber. Dass Jugendliche überhaupt lesen, hält sie für wichtiger als die Frage, welches Genre sie bevorzugen. Ihre eigenen Bücher werden inzwischen von Menschen ganz unterschiedlichen Alters gelesen.

Gute Unterhaltung, aber nicht ohne Schwächen

Poznanskis größte Stärke liegt in der Entwicklung ungewöhnlicher Ausgangssituationen. Sie verbindet technische oder gesellschaftliche Fragen mit konkreten Gefahren und schafft Geschichten, die schnell Spannung entwickeln. Häufig erhalten Leser gerade so viele Informationen, dass sie eigene Vermutungen anstellen können. Die Auflösung verändert dann den Blick auf das gesamte Geschehen.

Dieses Verfahren hat allerdings Grenzen. Manche Figuren wirken stärker auf ihre Funktion innerhalb der Handlung zugeschnitten als auf eine eigenständige Persönlichkeit. Auch die häufigen überraschenden Wendungen können konstruiert erscheinen. In unserer Rezension zu Erebos 2 wurde beispielsweise kritisiert, dass die abschließende Auflösung zu schnell erfolgt und wichtige Fragen nicht ausführlich genug behandelt werden.

Hinzu kommt die Wiederholung bestimmter Grundmuster. Immer wieder stoßen Menschen auf ein scheinbar harmloses System, entdecken dessen dunkle Seite und müssen um ihr Überleben kämpfen. Das macht Poznanskis Bücher wiedererkennbar, kann aber auch vorhersehbar werden. Ihr Erfolg beruht weniger auf sprachlichen Experimenten oder besonders komplexen Charakterstudien als auf erzählerischer Präzision und einem sicheren Gefühl für Spannung.

Die Frau hinter den Thrillern

Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie im Süden Wiens. Ihr Privatleben hält sie weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Stattdessen spricht sie in Interviews lieber über ihre Bücher, ihre Arbeit und gesellschaftliche Entwicklungen. Trotz ihres internationalen Erfolgs ist sie ihrer Heimatstadt treu geblieben.

Ihre Karriere zeigt, dass ein erfolgreicher literarischer Weg nicht unbedingt mit einer geradlinigen Ausbildung beginnt. Aus der Studentin ohne Abschluss wurde eine Journalistin, aus der Journalistin eine Kinderbuchautorin und schließlich eine der bekanntesten Thrillerautorinnen deutscher Sprache. Ihre Bücher wollen in erster Linie unterhalten. Gleichzeitig stellen sie Fragen, die über die jeweilige Geschichte hinausreichen: Was ist Wahrheit? Wem vertrauen wir? Und wie leicht lässt sich unsere Vorstellung von Wirklichkeit verändern?

Fakten

  • Geboren: 30. Oktober 1968 in Wien, Österreich; aufgewachsen in Perchtoldsdorf
  • Familie: Ein Sohn; lebt mit ihrer Familie im Süden Wiens
  • Ausbildung und Beruf: Studien in Japanologie, Publizistik, Rechtswissenschaften und Theaterwissenschaften ohne Abschluss; 1996–2013 Medizinjournalistin
  • Schriftstellerkarriere: Erstes Kinderbuch Buchstabendschungel (2003); Durchbruch mit Erebos (2010); seit 2013 hauptberufliche Schriftstellerin
  • Bekannte Werke: Erebos (2010), Saeculum (2011), Fünf (2012), Cryptos (2020), Shelter (2021), Die Burg (2024), Erebos 3 (2025), Canvas (2026)
  • Auszeichnungen: Deutscher Jugendliteraturpreis, Preis der Jugendjury, für Erebos (2011); Leo-Perutz-Preis für Vanitas – Grau wie Asche (2020)

Verfasst von Hanna und Emma