Brigitte Kanitz – „Immer Ärger mit Opa“

Zusammenfassung, Infos und Rezension

Autor: Beste Bücher

Inhalt

Nach langen Jahren kehrt Nele – inzwischen weitgereist und erwachsen geworden – in die Lüneburger Heide zurück. Der Anlass ist aber eher traurig – ihr Großvater ist gestorben. Doch jetzt beginnt erst mal das Chaos, denn Opa macht auch über den Tag seines Ablebens hinaus immer noch Ärger: Nele vergisst erst mal die Asche im Zug, derweil streiten die Lieben zuhause über den Grabstein. Nicht jedoch Neles Mutter, die zum Zwecke der Selbstfindung lieber in einer Hippiekommune untertaucht. Da fehlt nur noch Neles Jugendliebe Karl, den diese aber lieber gegen Paul, den schneidigen Anwalt tauschen würde. Als dann noch einige Familiengeheimnisse ans Tageslicht kommen, ist die Verwirrung perfekt…

Rezension

„Immer Ärger mit Opa“ ist eine Liebesgeschichte und es ist auch Gute-Laune-Literatur. Brigitte Kanitz schreibt hier leicht bekömmliche Unterhaltungsliteratur – aber das gar nicht negativ im Sinne von „Trivialliteratur“. Natürlich – die Relevanz eines Dostojewski wird nicht erreicht, aber das möchte man auch gar nicht immer haben. Leichte, sympathische Literatur die zum Sommer passt und eine angenehm behagliche Atmosphäre verbreitet.

Die Autorin selbst hat durchaus einen Bezug zur Lüneburger Heide: Nach ihrem Studium in Hamburg hat sie dort als Lokalredakteurin gearbeitet und so auch das Schreibhandwerk erlernt. Inzwischen lebt und schreibt sie allerdings in Italien, was ja so die Lüneburger Heide des Südens ist 😉

Auffallend gelungen sind aus meiner Sicht die wohlakzentuierten Charaktere, die man sofort sympathisch findet und die einen mitreissen – der homosexuelle Bruder, die streitenden Schwester, die durchgedrehte Mutter…. und über allem schwebt Opa, der nicht mehr da ist und doch die Szenerie nachhaltig beeinflusst.

Infos:

Unsere Bewertung:

Historischer Wert: 1

Spannung: 4

Lesefreundlichkeit: 5

Ratgeber: 2

Muss-man-gelesen-haben: 3

(1= Kaum zutreffend / 5 = Besonders zutreffend)

 

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