June Autumn vom Blog „1001 Bücher – das Experiment“

(c) Miriam Gorisson
(c) Miriam G.

Unter dem Motto „Eine Reise durch die Weltliteratur“ führt uns die sympathische ehemalige Literaturstudentin Miriam alias June Autumn auf Ihrem Blog „1001 Bücher – das Experiment“ durch eine Vielzahl – 1001 um genau zu sein 😉 – von Büchern der Weltliteratur die zu lesen sie sich vorgenommen und uns ans Herz gelegt hat. Das Besondere an der Liste, in der man gern stöbert: June hat bewusst darauf geachtet, dass die Bücher, dort wo es passt, auch aufeinander aufbauen.

 

100-b-b-b.de: Ich liebe Klassiker der Literatur, weil…

June: … sie für mich die Grundlage bedeuten. An ihnen kann man Entwicklungen sehen und sich selber entwickeln. Wenn man eine Grundlage hat, kann man sich von hier aus weiter bewegen. Das halte ich für wichtig.

100-b-b-b.de: Bücher bedeuten für mich…

June: … das Gedächtnis durch die Zeit. Mit ihnen kann man verfolgen, wie die Welt war und verstehen, wie sie ist und warum sie so ist. Bücher sind persönlich, und Autoren haben diese persönlichen Dinge verfasst und an die Nachwelt weitergegeben. Die Nachwelt wiederum lernt und geht von hier aus weiter.

100-b-b-b.de: Wenn Du auf einer einsamen Insel strandest, und Dir eine Bücherfee drei Buchwünsche freistellt, dann wünschst Du Dir…

June: … Wäre es gepfuscht, wenn ich die „Suche nach der verlorenen Zeit“ nehmen würde? Damit wäre ich auf der Insel ja schon einmal eine ganze Zeit beschäftigt. Auch den „Unendlichen Spaß“ würde ich wohl nehmen, denn der benötigt mehrmaliges Lesen. Komme ich von der Insel noch einmal herunter? Wenn es nur für eine bestimmte Zeit ist, würde ich dann noch ein Wörterbuch mitnehmen, und eine neue Sprache lernen…

100-b-b-b.de: Was ich von Literaturbestenlisten und Bestseller-Rankings halte? Folgendes…

June: … diese Bestenlisten sind doch immer subjektiv, denke ich. Aber jemand hat sich für genau diese Werke entschieden, und muss das dann begründen. Somit kann man immer etwas aus solchen Listen herausholen, Zustimmung oder Ablehnung, man hat sich mit ihnen auseinandergesetzt.

Bestseller-Rankings halte ich einfach für ein Übersichtsinstrument, sie zeigen, was gerade in ist und sich gut verkauft. Man kann sie als Orientierungshilfe benutzen, mehr aber meiner Meinung nach nicht.

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