Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr

Rezension von Laura

ein ganzes halbes jahr„Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.“

Dies ist alles, was hinten auf dem Klappentext des Bestsellers ‚Ein ganzes halbes Jahr‘ steht. Doch es ist viel viel mehr.

Louisa Clark wird als Betreuungskraft im Hause Traynor angestellt, ihr Vertrag ist auf ein halbes Jahr begrenzt. Sie lernt Will als depressiven, immer genervten, scheuen, missmutigen Mann kennen und ist der festen Überzeugung, dass sie sich niemals um ihn kümmern kann. Grade am Anfang geraten die beiden immer wieder aneinander. Die lebensfrohe Louisa will ihm helfen, doch Will möchte diese Hilfe nicht annehmen. Er ist abweisend und teils sogar beleidigend. Louisa würde die Stelle am Liebsten hinwerfen, wäre ihre Familie nicht von ihrem Gehalt abhängig. Und das ist eben sehr hoch.

Ab einem bestimmten Punkt wendet sich jedoch das Blatt und Louisa weiß, sie MUSS bleiben und sie MUSS Will helfen. Ab da plant sie Ausflüge mit ihm; geht beispielsweise mit ihm zu einem Wettbewerb und später zu einem Konzert. Will entwickelt immer mehr Lebensfreude. Irgendwann verlieben sie sich ineinander, doch zwischen ihnen ist so viel mehr als einfach Liebe.

Meine Meinung

Ich wollte das Buch schon sehr lange lesen und habe dann irgendwann gesehen, dass es auch verfilmt werden sollte. Das war für mich dann auch der ausschlaggebende Punkte, es wirklich endlich zu lesen.

Ich bin ein großer Fan von Liebesgeschichten und habe dieses Buch anfangs auch für eine ’normale‘ Liebesgeschichte gehalten. Beim Lesen wurde ich eines besseren belehrt und das hat mich im Nachhinein auch wirklich sehr gefreut. Die Geschichte von Will und Lou ist etwas ganz besonderes und meiner Meinung nach auch etwas, was so noch nicht da gewesen ist.

Ich habe bei diesem Bestseller immer wieder gelacht und noch mehr geweint. Taschentücher sind ein Muss! Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter. Ein wahres Meisterwerk und eines meiner Highlights; nicht nur 2016 sondern überhaupt!