Daniel Holbe: „Schwarzer Mann“

holbe schwarzer mannDaniel Holbe: „Schwarzer Mann“

Rezension von frida.

Ein Toter am Galgen, rätselhaft weil an den Füßen hängend und ein Ermittlungsduo dessen Kommissariat vermutlich bald aufgelöst wird. Kommissar Ralph Angersbach fängt an zu ermitteln.

Seine Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang als ihm der Fall auch schon wieder entzogen werden soll. Immer mehr rückt die Vergangenheit in den Vordergrund ­ bis sie zum Schluß die Regie übernimmt.

Rezension

Ein Toter und ein Entführter ­ der Tote ist nicht mehr zu retten und der Entführte als solcher noch nicht erkannt. Kommisar Angersbacher wird durch das Auftauchen von LKA Beamten erst einmal ausgehebelt und von dem Fall abgezogen. Als sich abzeichnet dass er in irgendeiner Form in die Fälle verwickelt zu sein scheint, ist er dann doch wieder mit im Boot.

Nach den obligatorischen Reibereien, die sobald verschiedene Dienststellen zusammen arbeiten müssen vorgrammiert sind, arrangiert man sich zum Glück dann doch und arbeitet irgendwann nicht mehr gegen sondern miteinander. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre der Fall bis heute nicht nur nicht aufgeklärt…

Infos

Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie in der Wetterau in der Nähe von Frankfurt. Nachdem er zunächst ein Projekt von Andreas Franz übernahm und mit ‚Todesmelodie‘ und zwei weiteren Krimis dieser Reihe, dessen Erbe erfolgreich weitergeführt hat, ist ‚Schwarzer Mann‘ jetzt sein zweiter eigenständiger Krimi.

 

Bewertung

Spannung: 4

Lesefreundlichkeit: 4

Muss­man­gelesen­haben: 4

(1­kaum zutreffend / 5­besonders zutreffend)