Lena Marten: Nicht auch noch der!

Rezension von Lea

Nachdem die Studentin Luca von ihrem Freund betrogen wurde und kurzerhand auszog, wurde sie kurzerhand in einer Männer-WG einquartiert. Was als Behördenfehler begann, endete bald schon in einem Disaster. Denn Lucas neue Mitbewohner sind nicht nur männlich und unverschämt, sondern auch unfassbar gutaussehend.

Normalerweise geht sie Männern wie Ben aus dem Weg, doch schon bald merkt sie, dass der Playboy einen weichen Kern unter seiner harten Schale verbirgt.

Rezension

Die Geschichte von Ben und Luca ist sehr unterhaltsam, was wohl besonders der flüssige Schreibstil ausmacht. Die Seiten fliegen nur so dahin, weshalb das Ende leider viel schneller kam, als gedacht.

Zu Anfang wird man in das Geschehen geworden, was einem einen langweiligen Einstieg erspart. Luca und Ben sind sehr sympathische Protagonisten, die einem wahnsinnig schnell ans Herz wachsen. Gerade die Streitereien sind sehr amüsant und zeigen klar, wie gut die beiden, trotz aller Unterschiede, zueinander passen. Die gesamten Dialoge sind sehr authentisch und liebevoll gestaltet, wodurch man den Eindruck erhält, selber Teil des Romans zu sein.

Auch wenn die Ausgangssituation eher banal erscheint, bietet die Handlung ausreichend viel Witz, Dramatik und Liebe. Anfangs überzeugt der Roman besonders durch den Humor, später nimmt aber auch die Dramatik zu und sorgt dafür, dass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen kann.

Fazit

Lena Marten hat einen wundervollen Roman geschaffen, der, anders als manch andere Liebesromane, besonders durch Humor auffällt, ohne das Geschehen ins lächerliche zu ziehen. In Verbindung mit der fesselnden, aber leicht zu lesenden Geschichte und den sympathischen Protagonisten, erfüllt der Roman alle Kriterien, die ich als wichtig erachte.

Ich vergebe 8 von 10 möglichen Punkten und spreche eine definitive Leseempfehlung aus.