Samuel Beckett: Das letzte Band

Zusammenfassung, Infos und Rezension
Autor: Beste Bücher

Inhalt:

Krapp, ein altersschwacher und erfolgloser Einsiedler mit fragwürdigem Äußeren und unpassender Kleidung sitzt in dem Stück an einem kleinen Schreibtisch mit Tonbandgerät und alten Tonbändern. Apathisch blickt er geradeaus, öffnet dann eine der Schubladen und entnimmt eine Banane.

Er isst diese, während er lethargisch die Bühne auf und ab schreitet. Dabei rutscht er fast auf der Bananenschale aus, kann sich jedoch noch mal fangen und stößt die Schale dann mit dem Fuß ins Publikum. Er wiederholt das Prozedere mit einer zweiten Banane. Aber mit einem Unterschied: Er entsorgt die zweite Bananenschale sofort im Publikum. Irgendwann ist die Bananenepisode vorbei und er wendet sich seinen Erinnerungen zu.

Rezension:

Wer „Warten auf Godot“ gelesen hat, wartet womöglich noch immer  – auf die Pointe. Eindeutiger ist da „Das letzte Band“ – oder englisch: „Krapp’s Last Tape“ – vom selben Autor – Samuel Beckett, dem frankophilen irischen Nobelpreisträger. Das Werk gehört nach der Meinung vieler sowohl zu den bedeutendsten Theaterstücken als auch zu den wichtigsten Büchern der Weltliteratur.

Der älter werdende und erfolglose Einsiedler Krapp bildet mit seiner Geschichte den Hintergrund für die eigentliche Story – des Menschen Dasein als Ausnahmetatbestand zwischen Noch-Nicht-Geborensein und Sterben.

Infos:

  • Die Uraufführung fand 1958 unter der Regie von Donald McWhinnie im Londoner Royal Court Theatre statt.
  • Beckett ist am 13. 04.1906 in Dublin geboren und am 22.12.1989 in Paris gestorben.
  • Beckett erhielt 1969 den Literaturnobelpreis
  • Beckett war irischer Staatsbürger, lebte jedoch seit 1937 in Frankreich.
  • Im Verlag Suhrkamp 54 Seiten.

Unsere Bewertung:

Historischer Wert: 2

Spannung: 2

Lesefreundlichkeit: 2

Ratgeber: 5

Muss-man-gelesen-haben: 2

(1= Kaum zutreffend / 5 = Besonders zutreffend)