Rezension zu Mias Tagebuch 1: Mia und Ben und das geheimnisvolle Buch von Kapitän Ahab und dem weißen Wal

Mias Tagebuch 1

Mia und Ben sind zwei sehr gewitzte Hamburger Geschwister, die sich in diesem Comic-Tagebuch durch die Höhen und Tiefen ihres Schulalltags manövrieren. Schlagfertig und voller Ideen bieten sie dabei zum Beispiel ihren Lehrern Paroli, die anscheinend ständig was von ihnen wollen, aber auch ihren Eltern und Mitschülern. Eine ständige Stütze sind für Mia ihre gutmütige beste Freundin Anna und zwei Landschildkröten namens Yoda und Obi-Wan. Aber auch ein gewaltiger Vorrat Schweizer Schokolade, den sie in einem gut geschützten Tresor unter ihrem Zimmer verwahrt und der von Hulk, einen Ninja-Meerschweinchen bewacht wird, ist nicht ganz unwichtig.

Nebenbei macht sie Mia auch noch verstärkt Gedanken, was sie mal werden will. Wissenschaftlerin? Immerhin sind noch einige wichtige Menschheitsfragen zu lösen. Zum Beispiel: Gibt es intelligentes Leben im Lehrerzimmer? Oder soll sie doch lieber Schauspielerin oder Rennfahrerin werden. Eigentlich hätte sie Lust auf den Literaturnobelpreis, damit sie es ihrer Deutschlehrerin mal so richtig zeigen kann. Außerdem macht der sich gut an der schmutzigen Stelle über ihrem Bett, wo Dad mal einer Fliege….ähm…was zu Leide getan hat.

Doch diese Fragen treten in den Hintergrund, als die beiden abenteuerlustigen Geschwister ein Wochenende bei ihrem Großvater verbringen. Mum und Dad haben sie abgeschoben, nur um ein Wochenende in Paris zu verbringen. Pff…

Bei Fahrten in einem eigenen kleinen U-Boot in den Alsterkanälen und in geheimen unterirdischen Räumen haben die Geschwister kniffelige Fragen zu einem ganz besonderen Buch namens „Moby Dick“ zu lösen, das aus ganz besonderen Gründen das Lieblingsbuch ihres Großvaters ist.

Werden Mia und Ben es schaffen, rechtzeitig alle Rätsel zu lösen um die Bomben zu entschärfen und um an gewisse Schatztruhen zu gelangen? Und darf Mia auch mal das U-Boot steuern? Fragen über Fragen…

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