Literaturlexikon

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Belletristik

Belletristik ist der beliebteste Zweig der Literatur. Insbesondere sind Romane und Erzählungen gemeint. Der Begriff grenzt die sog. unterhaltsame Literatur von den Sachbüchern ab, wenngleich diese häufig auch unterhaltsam sein können. Mitunter wird der Begriff Belletristik abwertend verwendet, als ob es irgendwie verwerflich sei, auch einmal Dan Brown statt Dostojewski zur Hand zu nehmen.

Bestseller

Überall auf der Welt werden die beliebtesten Belletristik-Titel in Charts, also Rankings zusammengefasst. In Deutschland etwa vom Magazin Spiegel, dem Weltbildverlag, etc. (Vgl. Beste Bücher 2012), weltweit unter anderem durch Amazon. Der Begriff stammt aus dem englischen Sprachraum „Best selling“, d.h. Bestverkauft. Der Begriff ist jedoch auch im deutschen Sprachraum ohne Weiteres üblich. Er unterscheidet sich vom „Longseller“ insoweit, als das Bestseller sich schon in kurzer Zeit gut verkaufen, während Longseller sich weniger schnell, jedoch lang anhaltend gut verkaufen.

Bibliothek

Aus dem griechischen „biblos/theke“ für „Buch/Einrichtung“. Damit ist die Büchersammlung gemeint, aber auch das Gebäude, in dem die Büchersammlung beheimatet ist. Zu unterscheiden sind öffentliche von privaten, zumeist kleineren Bibliotheken. Mitunter werden auch Buchreihen als Bibliotheken bezeichnet. So etwa die „Andere Bibliothek“ oder die „Zeit-Bibliothek der hundert Bücher„. Auch die Bibel ist eine Minibibliothek, versammelt sie doch ca. 66 kleinere Bücher und Briefe.

Biographie

Siehe Autobiographie

Brief

Abgesehen von dem Alltagsgebrauch des Begriffs, der hier nicht weiter erläutert werden muss, werden berühmte Briefsammlungen auch in Buchform herausgegeben. Auch können Romane in Form von Briefen geschrieben sein. Ein berühmter Briefroman ist der Roman Die Leiden des jungen Werther von Goethe. Die Bibel enthält ebenfalls Briefe, etwa jene des Paulus an die Gemeinde in Korinth.

Autor: Beste Bücher

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