Kurzrezensionen: Fantastische Literatur

Kurzrezensionen: Fantastische Literatur – Lesetipps und Leseflops

Rezensionen von Lisa

Amber Argyle: Witch Song

Das Buch hat mich sehr an die klassische Questenfantasy erinnert, bei der sich ein Held aufmacht um sein Heimatland vor dem „Bösen“ zu  retten.
Obwohl Witch Song zur Gattung  High Fantasy gehört ist es nicht übermäßig komplex und damit ideal für  Zwischendurch/ bzw. zum Einstieg in das Genre. Die Charaktere sind recht sympathisch, aber nicht unbedingt bemerkenswert.
Der herbeigesehnte Kampf mit der Bösewichtin war relativ enttäuschend, da:  1. zu kurz und 2. unkreative Auflösung (Deus Ex Machina). Der zweite  Showdown hat das Ruder wieder herumgerissen und verhilft Witch Song noch zu  einer mittelmäßigen Wertung.

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Jennifer Armentrout: Pure

Wie sein Vorgänger Half-Blood klaut auch Pure kräftig von der Vampire Academy Serie von Richelle Mead. Deren Niveau wird leider bzw. selbstverständlich nicht erreicht. Die Charaktere sind weniger sympathisch, die Wendungen weniger überraschend und die Handlung weniger mitreißend – alles in allem ist Covenant eben nur „zweite Wahl“ ;P
Im Vergleich zum Vorgänger ist bei Pure zudem der Action-Anteil geringer, was sich beim Lesefluss deutlich bemerkbar macht. Als Ersatz dafür gibt es die typische „Oh nein, ich kann mich nicht für einen  Jungen entscheiden“ – Dreiecksbeziehung und jede Menge Gefühlschaos – nerv!

Bestseller-Potenzial: Keines

Jennifer Armentrout: Obsidian

Ich kann den Hype und die Lobeshymnen um dieses Buch nicht ganz nachvollziehen. oO Ebenso wie Half-Blood eine Kopie von Vampire Academy mit Elementen von Percy Jackson war, ist Obsidian eine Twilight Kopie mit Anleihen an I Am Number Four.
Amüsant ist der Roman durch die vielen Streitgespräche zwischen den beiden  Protagonisten Katy und Deamon allemal…. aber sonst? Der Trilogieauftakt kann  nicht mit Neuerungen aufwarten, sondern kopiert sogar noch kräftig von  anderen Young Adult Büchern. :/
Insgesamt passt Obsidian wohl einfach nicht in mein Beuteschema – wer auf der Suche nach einer  unterhaltsamen Freizeitlektüre ist und keine allzu hohen „Ansprüche“  bezüglich dem Neuheitswert einer Geschichte stellt, ist mit dem Buch  vermutlich besser beraten.

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Nina Blazon: Totenbraut

Nachdem Faunblut aufgrund  der fehlenden Ausarbeitung der Charaktere und des Settings leider so gar nicht mein Fall war, hat mich mein zweites Buch von Nina Blazon sehr positiv überrascht. Totenbraut ist ein gut durchdachter und vor allem auch gut recherchierter Historienroman, der den Leser ins Serbien des 18. Jahrhunderts entführt. Die moderne Vorstellung von überirdisch schönen Vampiren, die in der  Sonne glitzern, sollte man allerdings lieber ganz schnell über Bord  werfen, denn Totenbraut betrachtet den berühmt-berüchtigten Blutsauger ganz sachlich (und ohne viel Kitsch) aus dem historischen Blickwinkel. Die altertümlichen Bräuche und Schauergeschichten sorgen für die nötige Glaubhaftigkeit und die „Grusel“-Atmosphäre. Abgerundet wird das Ganze durch den flüssigen und lebendigen Schreibstil der Autorin.

Bestseller-Potenzial: Hoch

Jacqueline Carey: Santa Olivia

Von Santa Olivia kann ich  weder ab- noch zuraten. Wer einen Faible für Urban Fantasy hat und sich  nicht durch das ungewöhnliche Setting (ein von Armut und Gewalt  geprägter militärischer Außenposten in nicht allzu ferner Zukunft)  abschrecken lässt und dem Thema Boxen etwas abgewinnen kann, dürfte mit  dem Buchwomöglich besser zurecht kommen.

Mir persönlich waren die Charaktere schlichtweghin zu unsympathisch bzw. frühreif, der Plot zu geradlinig und das  Ende zu abrupt. Für 2,5 Sterne reicht es gerade noch so, da Careys Schreibstil wie immer sehr flüssig ist und sich die Geschichte einigermaßen flott lesen lässt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es sich hierbei leider nicht um das beste Werk der Autorin handelt.

Bestseller-Potenzial: Niedrig-Mittel

Kimberly Derting: Echo der Toten

Okay, ich geb’s auf – Kimberly Dertings Bücher sind einfach nicht meins und der Hype darum wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Wie The Pledge hat auch Bodyfinder ein interessantes Konzept (die Protagonistin kann die „Echos“ der Toten wahrnehmen und soll mithilfe ihrer Gabe einen Serienkiller entlarven) und leider macht die schwache Ausarbeitung auch hier wieder alles zunichte. Von einem Krimi oder gar einem Thriller kann man hier nun wirklich nicht sprechen – die Geschichte dümpelt vor sich und das Mitraten und  Miträtseln entfällt durch den Mangel an Verdächtigen komplett. Violet und Jay sind zwei Hauptcharaktere ohne Ecken und Kanten und  dementsprechend belanglos und monoton ist auch die Liebesbeziehung. *gähn* Wenigstens lässt sich das Buch dank des einfachen Schreibstils sehr schnell lesen…

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Kimberly Derting: The Pledge

Sorry, aber das war nichts…. weniger als nichts. The Pledge gehört zu der Sorte von Büchern, die im Kielwasser von Panem und  Co. mitschwimmen und dem Leser rein gar nichts Neues bieten. Entgegen  der  Marketing-Aussagen besitzt der Reihenauftakt nur wenige dystopische Einflüssen und liest sich eher wie stinknormale paranormale Fantasy mit allem was dazu gehört:  Protagonisten, wie sie flacher nicht sein könnten, eine langweilige bzw. nicht vorhandene Handlung, die durch eine vorschnelle und überpräsente  Liebesbeziehung kaschiert wird usw. Schade, denn die Grundidee  hätte wirklich Potenzial gehabt! Die Ausführung ist allerdings mehr als  suboptimal und sorgt dafür, dass das Buch in einem Meer aus Klischees und Durchschnittlichkeit ertrinkt.

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Derek Landy: Playing with Fire

Ihr habt einen Sinn für schwarzen Humor? Euch stören ein eher einfach  gehaltener Schreibstil und kleine Ungereimtheiten nicht? Ihr könnt euch  mit cartoonhaften, skurrilen Figuren und etwas überzogenen Kampfszenen  anfreunden? …Und ihr habt kein Problem damit, dass der Held der  Geschichte einen Todelschädel als Gesicht hat? Na dann nur zu; genau wie der erste Band bietet auch Playing with Fire jede Menge rasante Action, liebenswerte Charaktere und eine große Portion Witz und Charme!

Bestseller-Potenzial: Hoch

Derek Landy: The Faceless Ones

In ihrem dritten Abenteuer müssen Skulduggery und Valkyrie einen Unbekannten zur Strecke bringen, der es auf die Teleporter abgesehen hat…
Was soll ich außer „Wow, Wow, Wow “ noch groß sagen? Die Reihe wird von Band zu Band besser! The Faceless Ones war binnen eines (viel zu kurzen) Abends ausgelesen und hat mich in einen glühenden Anhänger der Serie verwandelt. Ebenso wie seine beiden Vorgänger glänzt das Buch durch lustige Dialoge, mitreißende Kampfszenen und einem seeeehr spannenden Ende, dass den Leser nach der Fortsetzung lechzen lässt.

Bestseller-Potenzial: Hoch

Cate Elliott: Cold Magic

Aufgrund seiner Vielschichtigkeit fällt es schwer, Cold Magic einem bestimmten Genre zuzuordnen – die Autorin selbst bezeichnet das  Buch gar als „Afro-Celtic post-Roman icepunk Regency novel with  airships“.

Das ausgefeilte Worldbuilding und die vielen verschiedenen  Kulturen sind fantastisch und verleihen dem Roman eine einzigartige  Note; leider ist der restliche Inhalt ziemlich gewöhnlich und wenig bemerkenswert. Die Protagonistin wird ungewollt mit einem mächtigen Magier verheiratet, der sich ihr gegenüber kalt und unnahbar  verhält, mit der Zeit jedoch „auftaut“. An sich eine sehr bekannte, aber  dennoch reizvolle Grundidee, wäre da nicht der schleppende Erzählstil,  der alles zunichte macht!

Mit den Charakteren bin ich persönlich ebenfalls nicht warmgeworden, dehalb erhält Cold Magic trotz dem interessanten Weltentwurf nur eine mittelmäßige Bewertung.

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Jennifer Estep: Kiss of Frost
Was? Akademie, Kampftraining, Magie, Mythologie, Götter, Psychometrie, Mordanschläge, Kämpfe, Ausflug, Disco, Schnee, Skifahren, Freundschaft, Liebe, Eifersucht. Wo/wann? Skifreizeit, Mythos Academy

Wer? die Gypsie Gwen (Spoiler: der Champion der griechischen Göttin Nike); ihre Freunde und weitere Schüler der Mythos Academy

Stärken: schöner Mix aus verschiedenen Genres, kurzweilige Unterhaltung, witzige und liebenswerte Protagonistin, Gwen entwickelt  sich weiter,  man erfährt neues über die Vergangenheit ihrer Familie,  interessante Nebencharaktere, Glossar
Schwächen: ständige (!!!) Wiederholungen, Dreiecksbeziehung, anfangs zu viel Liebeskummer und Herzschmerz, vorhersehbares Ende
ZU WENIG HANDLUNG UND ZU VIELE WIEDERHOLUNGEN. TROTZDEM UNTERHALTSAM.

Bestseller-Potenzial: Mittel

Alex Flinn: Beastly

Beastly ist eine moderne Neuinterpretation des französisches Volkmärchens Die Schöne und das Biest. Es ist unbestreitbar, dass die Story sehr viel von ihrem literarischen Vorbild abkupfert und demnach die ganze Zeit über vorhersehbar bleibt. Die Charaktere  sind wandelnde Klischees und handeln exakt so, wie man es erwarten würde. Dennoch hat der Roman einen gewissen Charme, der nicht von der Hand zu weisen ist. Alex Flinns Roman lässt sich ein Stück weit mit Zuckerwatte vergleichen – süß, klebrig, wenig gehaltvoll und dennoch glücklichmachend.

Bestseller-Potenzial: Hoch

Neil Gaiman: Niemalsland

Ich verstehe den „Zauber“ der von Niemalsland ausgeht:
Originelle Grundidee, außergewöhnlicher Schreibstil, dichte Atmosphäre,  interessante Figuren…. Berührt oder gar mitgerissen hat es mich leider nicht. Die Charaktere an sich waren faszinierend, wirkten auf mich jedoch sehr  distanziert und unzugänglich. Wer eine ungewöhnliche, kreative Geschichte abseits des Mainstreams lesen will, könnte an diesem modernen Märchen  für Erwachsene aber durchaus Gefallen finden!

Bestseller-Potenzial: Mittel

Barb und J. C. Hendee: Dunkelland

Dunkelland ist der dritte Band um die  Dhampirin Magiere und den Halbelfen Leesil, die es sich zur Aufgabe  gemacht haben, die Welt von Blutsaugern zu befreien. Das Vampirjäger-Duo reist in Magieres Heimatstadt und erfährt dort einige interessante  Fakten zu Magieres Vater und ihrer Vergangenheit.
Ein High Fantasy Setting mit  Vampiren zu verbinden ist, eigentlich eine supercoole Idee, aber wie so  oft scheitert es an der Ausführung. Der Schreibstil ist zu  langatmig und der Weltentwurf blass (d.h. man erfährt nichts über die  Kultur oder die Geschichte der Länder etc.) Das geht noch besser!

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Corrine Jackson: Touched

Selten hat mich ein Buch so enttäuscht wie dieses. Touched ist eine Twilight Kopie der miesesten Art und strotzt nur so vor Kitsch und falschem  Pathos. Die Charaktere sind Abziehbilder und an Klischeehaftigkeit nicht zu überbieten, die Dialoge hölzern und größtenteils aus Stephanie Meyers Büchern geklaut; und von der unglaubwürdigen Storyline will ich gar  nicht erst anfangen… Schade um die schöne Idee! Mein Fazit: Finger weg – das Romantasy Genre hat  viel Besseres (wie zB. das göttliche Unearthly von Cynthia Hand) zu bieten.

Bestseller-Potenzial: Grauenhaft

Kelly Keaton: A Beautiful Evil

Einer meiner Hauptkritkpunkte an der Serie ist die geringe Länge der einzelnen Bände und die daraus resultierende Oberflächlichkeit. Nach spätestens zwei bis zweieinhalb Stunden ist das unterhaltsame Lesevegrnügen auch schon wieder zu Ende; sonderlich viel hat der Leser in dieser Zeit freilich nicht erfahren.
Die Charaktere sind ebenso wie in Band 1 immer noch platt und klischeehaft und die Anziehung zwischen der beiden Protagonisten alles andere als nachvollziehbar. Wäre nicht das außergewöhnliche Konzept (die griechische Göttin Athena ist hier die arrogante, bösartige und gemeine Wiedersacherin der Heldin) hätte ich die Serie schon längst an den Nagel gehängt. Hoffentlich nimmt sich die Autorin im nächsten (und letzten?) Band mehr Zeit für die Ausarbeitung der Welt und der Charaktere!

Bestseller-Potenzial: Mittel

Charlotte Kerner: Jane Reloaded

In nicht allzu ferner gerät die 24-jährige Forscherin Jane Klark  durch ein  Genforschungsprojekt in Kontakt mit dem jungen geklonten Frühmenschen  (Homo erectus) Jamie. Obwohl die beiden 400.000 Jahre Entwicklung  trennt, entwickelt sich alsband ein  ein zartes Band der Freundschaft zwischen ihnen.
Der Roman hat  lediglich 211 Seiten (186 wenn man den Glossar nicht mitzählt), was für  meinen Geschmack deutlich zu wenig ist, da man hier versucht hat,  möglichst viele wissenschaftliche Abhandlungen auf möglichst wenige  Seiten zu packen. Der Plot ist äußerst dünn, der Schreibstil  anstrengend, die Charaktere bleiben dem Leser fremd und Spannung oder  Atmosphäre sucht man vergebens.
Das Thema ist ohne Frage  interessant ist und die Autorin hat sich bei der Recherche redlich Mühe  gegeben, die Umsetzung ist meiner Meinung nach aber nicht so gelungen.

Bestseller-Potenzial: Mittel

Celine Kiernan: Geisterpfade

Der zweite Band der Moorehawke Trilogie startet recht vielversprechend und fällt dann doch wieder in alte Muster zurück. Die Suche nach dem Kronprinzen Alberon schreitet rein gar nicht voran, stattdessen wird ein Aufenthalt bei dem Volk der Merroner dazwischengeschoben. Die kulturellen Eigenheiten waren recht interessant, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Merronisch (Irisch) gleich mitten im Text und nicht erst am Ende des Buches übersetzt wird. Die Atmosphäre war hingegen sehr gelungen und das düstere Mittelalter-Feeling kam auch dieses Mal wieder sehr gut rüber. Mein Fall ist die Trilogie nicht wirklich, aber wer ein Freund von ruhigen, charakterorientierten Historienromanen mit einem Hauch Fantasy ist, wird hier gewiss fündig werden!

Bestseller-Potenzial: Mittel

Caitlin Kittredge: The Iron Thorne

The Iron Thorn hat eigentlich alles, was eine guter Roman braucht: ein düsteres, authentisches Setting, gut ausgearbeitet Charaktere und eine interessante Story. Nicht zu vergessen der vielversprechende Genre Mix aus Steampunk, Fantasy und Dystopie, gewürzt mit einer Prise Romantik. Ich wollte das Buch wirklich mögen, nur leider bin ich aufgrund des langatmigen Schreibstils absolut nicht in die Geschichte reingekommen. Die vielen und oftmals zu ausführlichen Beschreibungen bremsen das Lesetempo und ziehen die Erzählung gewaltig in die Länge. Nach 50 Seiten The Iron Thorn war ist so fertig und erschöpft wie nach einem 15 Stunden Lesemarathon! 

Bestseller-Potenzial: Geht so!

Amber Kizer: Meridian. Dunkle Umarmung

Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte …
Berührend, magisch, ungewöhnlich – diese drei Wörtchen auf der Buchrückseite beschreiben Meridian – Dunkle Umarmung eigentlich recht gut. Die Grundidee des Romans ist wirklich toll und endlich mal was anderes als die ständigen Vampire, Werwölfe usw. 

Meridian ist eine Protagonistin, in die man sich relativ leicht hineinversetzen kann. Sie und die anderen Charaktere sind von den Grundzügen her nicht so originell, aber dennoch sympathisch. Die Bösewichter sind alle religiöse, bigotte Eiferer und mir persönlich zu klischeehaft. Ein wenig Einsicht in die Psyche des Feindes wäre schön gewesen. Im Erzeugen von Stimmungen und Emotionen ist die Autorin hingegen klasse. Es gibt einige traurige Momente, die zu Tränen rühren und auch die Atmosphäre passt.

Was ich für den zweiten Band wünsche: mehr Infos über Fenestrae und ihre Gegenspieler, die Aternocti. Einen besseren Ausbau der alten Charaktere und vor allem mehr neue Charaktere! Ich will endlich andere Fenestrae kennenlernen. 
Fazit: Dunkle Umarmung ist ein schöner Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe. Dennoch habe ich das Gefühl, als ob die Autorin mit angezogener Handbremse schreibt – da geht definitiv noch mehr!

Bestseller-Potenzial: Vielversprechend!

Derek Landy: Playing with Fire

Ihr habt einen Sinn für schwarzen Humor? Euch stören ein eher einfach  gehaltener Schreibstil und kleine Ungereimtheiten nicht? Ihr könnt euch  mit cartoonhaften, skurrilen Figuren und etwas überzogenen Kampfszenen  anfreunden? …Und ihr habt kein Problem damit, dass der Held der  Geschichte einen Todelschädel als Gesicht hat? Na dann nur zu; genau wie der erste Band bietet auch Playing with Fire jede Menge rasante Action, liebenswerte Charaktere und eine große Portion Witz und Charme!

In ihrem dritten Abenteuer müssen Skulduggery und Valkyrie einen Unbekannten zur Strecke bringen, der es auf die Teleporter abgesehen hat…

Bestseller-Potenzial: Hoch

Derek Landy: The Faceless Ones
Was soll ich außer „Wow, Wow, Wow“ noch groß sagen? Die Reihe wird von Band zu Band besser! The Faceless Ones war binnen eines (viel zu kurzen) Abends ausgelesen und hat mich in einen glühenden Anhänger der Serie verwandelt. Ebenso wie seine beiden Vorgänger glänzt das Buch durch lustige Dialoge, mitreißende Kampfszenen und einem seeeehr spannenden Ende, dass den Leser nach der Fortsetzung lechzen lässt.

Bestseller-Potenzial: Mega!

Derek Landy: Dark Days

Willkommen zu einem weiteren Abenteuer der Extraklasse! Skulduggery  Pleasant ist mittlerweile seit mehreren Monaten verschwunden und  Valkyrie sucht noch immer nach einer Möglichkeit, um ihn aus der Welt  der Gesichtslosen zu befreien. Der vierte Teil der Serie steht seinen Vorgänger in nichts nach, sondern  übertrifft diese sogar noch. Obwohl sich einige Passagen wiederholen,  langweilt man sich Dank der schrägen Figuren, den witzigen Dialogen und  den adrenalingeladenen Kampfszenen zu keiner Zeit.
Verdiente 4,4 Sterne  für diese Serie mit Kultcharakter. 

Bestseller-Potenzial: Mega!

John Maberry: Rot und Ruin

Nach den ganzen schwülstigen, übersentimentalen Liebesdramen war  dieser post-apokalyptische Zombie-Roman genau das, was ich gebraucht  habe! 😉 Man würde es wahrscheinlich nicht vermuten, aber in dem  Buch geht es um so viel mehr als nur blutrünstigen Zombiehorror und  Non-Stop-Action. Die Charaktere sind stark, eindrücklich und  glaubwürdig und das Zusammenspiel/die Dialoge waren ebenso unterhaltsam  wie berührend. Außerdem ist der Weltentwurf gelungen; die Geschichte  originell.

Rot & Ruin war für mich definitiv eines der besten Bücher diesen Monat und ich  kann den Roman allen Leser empfehlen, die etwas abseits des 08/15  Liebeskitsches (und mehr in Richtung Ship Breaker von Paolo Bacigalupi) lesen wollen.

Bestseller-Potenzial: Mega!

Jonathan Maberry: Dust & Decay

Der erste Band Rot & Ruin gefiel mir ausgesprochen gut und Band zwei lässt die Serie endgültig zu meiner Lieblings Zombie-Reihe werden. ;D Sieben Monate nach den Erlebnissen des ersten Teils verlassen Benny und  seine Freunde ihre Heimat und werden in der Wildnis abermals von tödlichen Gefahren bedroht… Die Story bietet mehr als nur Action und deckt ein breites Spektrum an  Gefühlen und Emotionen ab: Wut, Trauer, Liebe, Hass, Vertrauen,  Zusammenhalt – hier ist für jeden etwas dabei! Ein weiterer Pluspunkt sind die starken, authentischen und eindrücklichen  Charaktere, die man garantiert nicht so schnell vergessen wird.

Die 520 Seiten flogen nur so dahin und ich kann Band 3 und 4 kaum erwarten!

Bestseller-Potenzial: Hoch

Kai Meyer: Glutsand

In einem Ozean aus geschmolzenem Sand, tief in den südlichen Wüsten, liegt die Ruinenstadt Skarabapur. Dort, wo alle Wunschmacht zusammenfließt, planen die Dschinne ihren Sieg über die Menschheit.

Tarik und Sabatea stoßen auf ihren fliegenden Teppichen ins Zentrum der Dschinninvasion vor. Gemeinsam mit dem Magier Khalis, dem Ifritjäger Almarik und den Dieben Nachtgesicht und Ifranji wollen sie das Rätsel des Dritten Wunsches lösen.

Ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn die Dschinne ziehen in die Schlacht um Bagdad – und ein neuer, unbekannter Gegner beschwört die Allmacht der Stürme …

Die Sturmkönige unterscheidet sich von den anderen Fantasy-Trilogien, die Kai Meyer sonst schreibt. Düster, blutiger und actionreicher – eben weniger kindlich und vielmehr für ältere Jugendliche und Erwachsene zugeschnitten. Doch auch hier überzeugt der Autor wieder mit handwerklichem Geschick und einer feinen Intuition für die richtige Inszenierung. Kai Meyer schreibt sehr plastisch und man taucht ruck zuck wieder ein in die faszinierende Welt von Tarik und Sabatea. Umgebung und Figuren sind wie immer sehr phantasievoll gezeichnet und haben einen leichten Hang zum Grotesken bzw. Surrealen, was wunderbar zu der düsteren Atmosphäre passt.

Der Anfang ist ein wenig schleppend, aber dafür wird man mit einem Finale belohnt, das sich gewaschen hat. In den letzten paar Seiten passiert viel – auch viel Unerwartetes – und manchmal ist man regelrecht verwirrt aufgrund der ungeheuren Anzahl Eindrücke, die da auf einem niederprasseln. Ganz zum Schluss werden aber glücklicherweise alle Sachverhalte (auch die, welche in den vorherigen Bänden aufkamen) geklärt. Unterm Strich eine schöne Buchreihe, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht ganz an Kai Meyers andere Werke wie zB. den Merle-Zyklus oder die Wellenläufer-Trilogie heranreicht.

Bestseller-Potenzial: Vielversprechend

Lara Morgan: Der Verrat der Drachen

Azoth, der grausame Herr der Drachen, versammelt seine Armeen, um das Reich Saranthium zu unterwerfen. Die junge Shaan flieht mit ihrem Zwillingsbruder Tallis in die Wüste und hofft, dort Verbündete gegen die Drachenarmee zu finden. Doch die Clans begegnen ihnen nur mit Misstrauen und Verachtung. Da erscheinen Shaan in einer Vision die alten Götter der Wüste und offenbaren ihr, wie sie ihre Heimat retten kann. Sie muss den Schöpferstein, Azoths Quell der Macht, zerstören. Doch gleichzeitig muss sie auch verhindern, dass der Herr der Drachen getötet wird, sonst wird die Welt im Chaos versinken.-

Und während Shaan das Leben ihres schlimmsten Feindes beschützt, zweifeln ihre Freunde an ihrer Loyalität, und die Mächtigen von Saranthium halten sie für eine Verräterin. Einzig Tallis vertraut seiner Zwilingsschwester weiterhin – und bereitet sich darauf vor, sein Leben zu geben, damit sie ihr Vorhaben erfüllen kann … Lara Morgan spinnt die Erzählung um die beiden Zwillinge Shaan und Tallis gekonnt weiter und gibt noch mehr Einblicke in die bewegten Geschichten der Nebencharaktere. Hin und wieder gibt es ein paar Längen, aber wer den ersten Band mochte wird sich auch vom zweiten Teil der Trilogie bestens unterhalten fühlen. Im Vergleich zum Vorgänger ist Der Verrat der Drachen außerdem etwas Schlachten- und Kampf-lastiger und das Ende ist nicht mehr so vorhersehbar.

Ich habe beide Bücher jeweils innerhalb von einem Tag ausgelesen und ziehe sie den bekannten Reihen Eragon und Die Drachenkämpferin eindeutig vor. Lara Morgans Stil wirkt erwachsener und durchdachter als der Paolinis und Troisis. Die Trilogie ist eine der wenigen, die die Bezeichnung All-Age auch verdient hat! Jetzt bleibt mir nur noch eins übrig: nämlich sehnsüchtig auf den abschließenden Band zu warten, an dem die Autorin gerade arbeitet. 4,6 Sterne!

Bestseller-Potenzial: Hoch!

Patrick Ness: The New World
 

Ihr ganzes Leben lang hat Viola auf einem Raumschiff verbracht, dass sich auf dem Weg zu einem neuen Planeten befindet. Eines Tages ist es endlich soweit: das Orbit von New World ist erreicht und Viola geht zusammen mit Eltern von Bord…

The New World ist die Vorgeschichte zu Patrick Ness‘ Chaos Walking Trilogie (zu dt.: New World) und schildert Violas Ankunft auf dem Planeten New World. Man erfährt etwas über das Leben an Bord und auch wie es letztendlich zu dem Absturz kam. Mit nur 24 Seiten verdient The New World den Namen Prequel eigentlich kaum; es ist wohl eher ein Bonuskapitel bzw. ein Prolog. Man sollte also nicht zu viel erwarten! Mir persönlich war das Ebook viel zu kurz. Gerade, als ich mich in die Geschichte reingefunden habe, war sie schon wieder zu Ende. Dementsprechend konnte ich auch keine Verbindung zu Viola aufbauen, obwohl sie in der Trilogie eine äußerst starke und faszinierende Protagonistin ist. Schade! (Ein Glück gab es die Lektüre umsonst). Wenn ich zuerst mit der Novelle begonnen hätte, hätte ich die New World Trilogie wahrscheinlich nicht gelesen.

Bestseller-Potenzial: Mittel

Beth Revis: A Million Suns

Der Diktator Eldest wurde gestürzt, doch für unsere Helden fangen die  Probleme erst richtig an: die Bevölkerung erkennt Elders Führung nicht  an und rebelliert! Auf der Suche nach einer Lösung stoßen Amy und Elder  auf ein ungeheuerliches Geheimnis, welches ihr Leben komplett verändert.

Den Hype um Across the Universe konnte ich nie richtig nachvollziehen – klar, das Buch ist ganz  spannend und hält einige überraschende Wendungen parat, insgesamt  empfand ich die Geschichte aber als zu oberflächlich und die Charaktere  als zu glattgebügelt. Der zweite Band besitzt mehr oder weniger die selben Stärken und Schwächen wie sein Vorgänger und hat mich demnach nicht überzeugt.

Wer den ersten Band mochte wird aber höchstwahrscheinlich auch A Million Suns lieben! 

Bestseller-Potenzial: Mittel

Rick Riordan: The Throne of Fire

Lustig, spannend und abenteuerlich geht es weiter mit den beiden Geschwistern Carter und Sadie Kane und den Göttern der ägyptischen Mythologie! Der zweite Band ist mit seinen 450 Seiten etwas dünner geraten als die üblichen Werke des Autors, was dem Lesefluss zu Gute kommt. Man muss sich nicht wie bei Vorgänger The Red Pyramid durch einen langatmigen Einstieg quälen, sondern ist sofort mitten im Geschehen. Die Kane Chronicles sind zwar nicht ganz so gut wie die Percy Jackson Reihe, dennoch ist die Serie für alle Fans des Autors sehr empfehlenswert. Ich freue mich schon auf den Abschluss der Trilogie, zumal dieser Band hier mehr Fragen aufkommen lässt, als er beantwortet.

Bestseller-Potenzial: Hoch

Michelle Sagara: Cast in Secret

Band 3 kann leider nicht ganz mit seinen Vorgänger mithalten. Der Leser wird zwar mit neuen Informationen zu Elantra und seinen Bewohnern (u.A. den Orakeln und den gefürchteten Telepathen) versorgt, die Charakterisierung bleibt dafür aber größtenteils auf der Strecke. Die Geschichte knüpft nicht wirklich an Teil 1+2 und ist daher ungleich oberflächlicher und bis auf den Endkampf bleibt auch Action eher Mangelware. Ich vergebe 3,6 Sterne, da Cast in Secret trotz seiner Mängel immer noch unterhaltsam ist und es Spaß macht, gemeinsam mit der Protagonistin die Welt zu erkunden. Je mehr Bände man liest, desto besser kommt man mit dem Schreibstil der Autorin und den Charakteren zurecht.

Bestseller-Potenzial: Niedrig

Michelle Sagara: Cast in Fury

Kaum zu glauben, dass ich die Reihe nach dem rätselhaften und leider auch etwas sperrigen Auftakt abbrechen wollte! Der vierte Band Cast in Fury ist bisher eine der besten Episoden um Kaylin und die magische Stadt Elantra und hat mich  von einer Skeptikerin endgültig in einen Seriensuchti verwandelt. Die Reihe hat ihre Mängel, über die ich aber (dank der mitreißenden Handlung, den Charakteren, der faszinierenden, komplexen Welt und der tollen Mischung zwischen High- und Urban Fantasy) großzügig hinweg sehen kann. Trotz seiner 500 Seiten war das Buch – ebenso die vorherigen Bände – innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Was ich mir noch wünsche: eine Karte und einen Glossar – bei den vielen Charakteren, Rassen, Fraktionen und Bezeichnungen fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten!

Bestseller-Potenzial: Hoch

Michelle Sagara: Cast in Silence

Band 5 der Chronicles of Elantra dreht sich hauptsächlich um Kaylin und ihre düstere Vergangenheit in den Kolonien/den Slums. Nach dem starken vierten Teil enttäuscht Cast in Silence leider ein wenig. Ich mag das Setting und die Charaktere  immer noch,  zum allerersten Mal empfand ich die Geschichte (bedingt durch die Rückblenden etc.) aber als langatmig und zäh. Viele Leser stören sich an der Tatsache, dass die Protagonistin immer noch keine Beziehung eingegangen ist (und es nicht so aussieht, als würde sich in den nächsten Bänden daran etwas ändern). Das Liebesleben der Heldin wird bei dieser Serie niemals im Vordergrund stehen und dafür bin ich dankbar, da es mittlerweile so viele Serien gibt, die sich wegen der ständigen Dramen und Beziehungskrisen selbst ins Aus geschossen haben.

Bestseller-Potenzial: Niedrig-Mittel

Michelle Sagara: Cast in Chaos

Elantra wird von einem uralten Übel bedroht und versinkt im Chaos; einzig und allein Kaylin könnte den bevorstehenden Untergang noch abwenden. Bedauerlicherweise lässt sich in Cast of Chaos keine einzige Actionszene finden, stattdessen gibt es viel metaphysisches Gelabere :/ Nichtsdestotrotz ist der 6. Band immer noch ein fesselnder Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Protagonistin entwickelt sich langsam, aber stetig weiter und verliert dennoch nichts von ihrem Charme. Bisher sind 11 Bände geplant, was für meinen Geschmack noch VIEL ZU WENIG ist – die Serie könnte ewig so weitergehen und ich (als bekennender Gegner von Endlos Serien) wäre trotzdem niemals gelangweilt! 

Bestseller-Potenzial: Hoch

Michelle Sagara: Cast in Ruin

Habe ich schon erwähnt, dass ich die Serie liebe? Band 7 der Chronicles of Elantra ist wie seine Vorgänger ein mitreißendes, spannendes, kreatives Urban/High Fantasy Buch, welches einen die Nächte durchlesen lässt. Die neu eingeführten Charaktere überzeugen ebenso wie die alten liebgewonnen Figuren aus den vorherigen Bänden. Über zu wenig Action kann man sich dieses Mal ebenfalls nicht beklagen und ganz besonders freut es mich, dass der Leser in Cast in Ruin endlich mehr über die Drachen erfährt. Bleibt nur noch eine Frage offen: WIE soll ich die Wartezeit bis zum 8. Band Cast in Peril überstehen? 

Bestseller-Potenzial: Mega!

Licia Troisi: Thurbans Vermächtnis

Ähnlich wie Die Drachenkäpferin besticht auch Licia Troisis Jugendroman nicht gerade durch Originalität und Finesse. Die arme, verwaiste, schüchterne Außenseiter-Protagonistin erfährt eines Tages, dass sie zu Höherem berufen ist und den Geist eines uralten Drachens in sich trägt. Fortan wird sie von einem zerstreuten Professor ausgebildet, damit sie unsere Welt vor dem rotäugigen, maliziös lachenden Monster-Lindwurm-Bösewicht retten kann. Die Handlung bietet absolut nichts Neues und bleibt über große Strecken vorhersehbar. Dank dem kurzweiligen Schreibstil und der geringen Länge ist das Buch aber allemal unterhaltsam und gerade für jüngere Semester zwischen 11 und 13 empfehlenswert.

Bestseller-Potenzial: Mittel

Dan Wells: Partials

Eigentlich hätte mir Partials supergut gefallen müssen: der apokalyptische Weltentwurf ist ausgefeilt, das  militärische und medizinischen Wissen wurde gut recherchiert und die Protagonisten stammen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Leider erstickte der langatmige Schreibstil bei mir jegliche Lesefreude im  Keim. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, wann ich mich  das letzte Mal SO durch ein Buch gequält habe! Die Charaktere blieben mir die gesamte Zeit über fremd und die Seiten wurden nur gelangweilt  und teilnahmslos umgeblättert. Vor dem Kauf empfehle ich unbedingt die Leseprobe!

Bestseller-Potenzial: Unterirdisch

Maja Winter: Das geheime Bündnis

Das geheime Bündnis  knüpft nahtlos an  den Vorgänger an und erzählt die Geschichte um die junge Drachenjägerin  Linn weiter. Im direkten Vergleich zum gelungenen ersten Teil ist  der Übergangsband meines Erachtens ungleich schwächer. Im Mittelteil  zieht sich die Geschichte etwas, zudem entfremden sich die zwei  Protagonisten voneinander und raufen sich erst gegen Ende hin wieder  zusammen. Lynn weist zwischendurch Mary Sue Züge auf (gleich drei Kerle  wollen was von ihr) und lässt sich zu undurchdachten Entscheidungen hinreißen. Der Schluss verspricht allerdings eine spannende Fortsetzung und deshalb werde ich auch dem letzten Band noch eine Chance geben. 

Bestseller-Potenzial: Mittel

Maja Winter: Das unterirdische Reich

Wow – für den fantastischen 3. Band hat sich das Durchbeißen durch den weitschweifigen Mittelteil mehr als gelohnt! Ich hätte nie gedacht, dass sich die Reihe von ganz gewöhnlicher Fantasy zu einem erzählerischen Abenteuer der Extraklasse mausern würde. Die vielen Wendungen/Enthüllungen und die faszinierenden neuen Schauplätze lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen, überdies wachsen einem die Charaktere im Verlauf der drei Bände so richtig ans Herz. Die Beziehung zwischen Linn und Nival ist gerade deshalb so schön und unverfälscht, weil nicht alles glatt läuft, sondern beide für ihr gemeinsames Glück Opfer erbringen mussten. Ich bin beinahe traurig, dass die Trilogie jetzt zu Ende ist und hoffe darauf, dass die Autorin irgendwann nach Schenn zurückkehren wird.

Bestseller-Potenzial: Hoch

 

Text von Lisa

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