Rezension von Ulrike Ziemer
Das Adventsbuch mit 24 zusammenhängenden Geschichten hat bereits zwei Vorläufer:
– Schnauze es ist Weihnachten
– Schnauze, das Christkind ist da.
Die Seiten des Buches sind durch eine Perforation geschlossen. Sie können jedoch leicht mit einem Brieföffner durchtrennt werden. Erst dann kann man weiterlesen. Das erhöht die Spannung für die Kinder. Einfach schnell nachlesen wie alles ausgeht, geht nicht. Zu Beginn jeder Geschichte ist eine schwarz-weiß Zeichnung von Soja oder Bello zu finden, je nachdem aus wessen Sicht erzählt wird. Die Bilder drücken die Emotionen der Tiere gut aus. Mal abenteuerlich lustig, mal nachdenklich, mal wagemutig, es gelingt der Autorin die Spannung bis zum 24. Dezember aufrechtzuerhalten. Das Ende ist überraschend, aber schließlich können sich auch Detektive einmal irren.
Jeden Tag im Dezember bis zum Heiligen Abend eine Geschichte vorlesen, das ist ein wunderschönes Ritual. Bello und Soja sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird und auch ältere Geschwister gerne zuhören oder die Erzählungen selbst lesen. Teilweise erfordert die Erzählung sehr viel Fantasie, um sich in die Gedanken von Bello und Soja hineinzuversetzen.
Die Tiergeschichten eignen sich für Kinder ab 6. Jahren.