Literaturlexikon

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C, D

Comic

Auch Comics, also von Texten begleitete Bilderfolgen, können berühmt sein und werden mitunter zu den Klassikern gezählt. Bekannte Comics gibt es z. B. von Dilbert, Superman und Asterix. Die Franzosen zählen die Asterix und Obelix-Geschichten zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur (Nachweis).

Danziger Trilogie

Die Romane des Schriftstellers Günter Grass „Die Blechtrommel„, „Hundejahre“ und „Katz und Maus“ spielen in Danzig und bilden die sog. Danziger Trilogie.

Dialog

Der Dialog ist das Gespräch zwischen zwei oder mehr Personen. Mitunter sind ganze Bücher als Dialog ausgestaltet, etwa „Warten auf Godot„. Häufig wechselt in Romanen auch die Erzählweise kurzzeitig zum Dialog um die Interaktion zweier Romanfiguren lebhaft werden zu lassen. Vergleiche die Abgrenzung zum Monolog.

Dichtung

Als Dichtung bezeichnet man heute insbesondere in Versen gesetzte Werke des Mittelalters und anderer Epochen. Vgl. Lyrik.

Drama; Dramatiker

Das Drama als Literaturgenre ist unterteilt in Akte. Ursprünglich gab es komische oder ernste Dramen, landläufig wird unter „Drama“ heute jedoch eher die ernste, oft traurige Handlung begriffen. Der Dramatiker ist der Autor der Dramen. Die Dramatik ist neben der Epik und der Lyrik eine der drei Literaturgattungen.

Dystopie

Eine Dystopie ist eine Anti-Utopie. Damit ist als Gegenentwurf zu Thomas Morus‘ Utopia in der Literatur eine fiktionale, in der Zukunft stattfindende Erzählung gemeint, die sich zum Negativen entwickelt. Typische Merkmale einer dystopischen Gesellschaftsordnung: Herrschaft durch einen Diktator, jedenfalls autoritäre Führung; Repressive und engmaschige Kontrollmechanismen; Das Wertesystem der Individuen wird durch externe, vorgegebene Werte überlagert.

 

Autor: Beste Bücher

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