Sophie Jordan – „Firelight. Brennender Kuss“

Rezension von Lisa

A hidden truth. Mortal enemies. Doomed Love.

Inhalt

Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.

Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll? Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger…

Auf den ersten Blick

Mädchengesichter auf Covern sind öde und langweilig…. doch wenn die Motive so wunderschön wie bei Firelight sind, macht man gerne mal eine Ausnahme! 😉 Das Mädel könnte ohne Weiteres als die rothaarige Protagonistin Jacinda durchgehen; die geschlitzten Pupillen und die Drachenschuppen an der Schläfe sind zusätzlich ein nettes Detail.

Meiner Meinung nach ist das deutsche Titelblatt zu viel des Guten. Das kleine Drachenlogo ist eigentlich ein nettes Detail, doch in Kombination mit den verschieden großen und bunten Schriften wirkt das Cover schnell überladen und voll. Da lobe ich mir doch die schlichte englische Ausgabe, die den Blick des Betrachters nicht von dem hübschen Motiv ablenkt.

Tolles Konzept;  Umsetzung so là là…

Mein erster Gedanke, als ich erfuhr, dass es in Firelight um Drachen-Gestaltwandler geht: Wow! Daran hat sich seither nichts verändert. Nach wie vor finde ich die Grundidee originell und vielversprechend. Einzig und allein die negativen Rezis haben mich zögern lassen, da ich kein Fan von sogennanten „überrepräsentierten“ Liebesgeschichten bin. 😉 Richtig bereut habe ich den Kauf nicht. Firelight gehört definitiv zu den Büchern, die man innerhalb von 2-3 Stunden weglesen kann. Der Schreibstil ist flüssig und das Englisch sehr einfach. Dadurch und durch den geringen Seitenumfang ist Firelight geradezu ideal für Neulinge der englischen Literaturszene 🙂

Die Protagonistin war mir ebenfalls sehr sympathisch, obgleich sie reichlich naiv ist und oftmals leichtsinnig handelt. Weniger angenehm empfand ich allerdings die stereotypische Beziehung zwischen Jacinda und Will. Ich sage mal gar nichts dazu und verweise auf den folgenden Textausschnitt von Seite 90 : 

»I never knew it happened like that.«

[…] »What?«

»You know. Romeo und Juliet stuff. Love at first sight and all that.«

Das spricht wohl für sich. *g* Lieber hätte ich mehr über die Vergangenheit und die Kultur der Drakis erfahren, als mir das ähm… nunja… Gesülze der beiden Hauptpersonen anzuhören. Vielleicht/hoffentlich wird das in Band 2 und 3 noch nachgeholt. (Wobei ich ja befürchte, dass Firelight in eine nervtötende Dreiecksbeziehung mündet und man durch das Hormonchaos der Protagonistin wieder nichts erfährt… aber das ist eine andere Geschichte 😉 )

Fazit

Firelight ist ein kurzweiliger, vordergründiger Teenieroman, dessen Stärken in der faszinierenden Grundidee und seiner sympathischen Heldin liegen. Ansonsten überzeugt das Buch nicht wirklich: der Plot ist dünn, es gibt Logiklücken und für meinen Geschmack lag der Fokus zu sehr auf der Liebesbeziehung zwischen Jacinda und Will. Da das Ende von Firelight relativ offen ist, werde ich mir – wohl oder übel – auch die beiden Nachfolger besorgen. Zumindest sehen die Bücher ganz schick im Regal aus! 😉

Lisas Bewertung: 3,5 von 5 Sternen!

(Lisas Bewertungssystem: (1 = Zeitverschwendung, 2 = Nicht mein Fall, 3 = Okay, 4 = Überdurchschnittlich Gut, 5 = Lieblingsbuch)

Infos

Titel: Firelight
Übersetzung: Firelight –
Brennender Kuss
Autor/in: Sophie Jordan
Reihe: Firelight #1
Verlag: Harper

 

 

 

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