Rachel Hartman: „Serafina – Das Königreich der Drachen“

Rezension von Larissa

Drachen sind eine Gefahr für die Menschen gewesen. Doch seit sie menschliche Gestalt angenommen haben ist die Gefahr gebannt. Bis ein heimtückischer Mord alles in Frage stellt. Es herrschen Intrigen, Misstrauen und Morde . Nichts ist mehr sicher. Doch mein eigenes Geheimnis bringt mich in größte Gefahr. Kann ein Mädchen zwei Welten vereinen?

Drachen können die Menschen vernichten. Doch sind sie fasziniert von den Menschen. Seit vier Jahrzehnten herrscht im Königreich Goredd durch einen zwischen den Menschen und den Drachen geschlossenen Vertrag Frieden. Die junge Serafina hat guten Grund beide Parteien zu fürchten. Erst seit kurzem lebt sie als Musikmamsell am Hofe und muss hautnah miterleben wie der zukünftige König ermordet wird und der Friedensvertrag zu bröckeln beginnt. Steckt ein Drache dahinter? Serafina ist nicht nur musikbegabt, sie verbirgt auch ein großes, mächtiges Geheimnis, das niemand erfahren darf. Sie ist ein Halbdrache, zudem beherrscht sie die Sprache der Drachen. Zusammen mit dem so gefährlichen wie attraktiven und scharfsinnigen jungen Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, versuchen sie herauszufinden wer hinter  dem heimtückischen Mord steckt. Kann Serafina weiter verschweigen, dass sie zur Hälfte ebenfalls ein Drache ist und könnte ihr diese, von ihr so verhasste Tatsache, am Ende sogar
nützlich sein?

Cover und Titel

Das Cover ist zum größten Teil blau und schwarz gestaltet, das eine leichte, magische Wirkung auf mich hat. Auf dem Bild ist ein Mädchen mit einem Drachenmal abgebildet, das wahrscheinlich Serafina darstellen soll. Die Schuppen habe ich mir beim lesen etwas anders vorgestellt. Verleiht mir aber jetzt durch das Bild mehr Glaubwürdigkeit und Echtheit. Im Hintergrund sieht man einen Drachen auf den Felsen sitzen der wohl ihren Lehrer Ormar
darstellt. Der Titel besteht nur aus dem Namen der Hauptperson und im Zusatz das Königreich der Drachen. Zwar etwas langweilig und einfallslos aber passend.

Meinung

Ich muss zugeben, dass ich auf dieses Buch nur aufmerksam geworden bin durch die Bewertung des berühmten Drachenfantasy-Autors Christopher Paolini. Er bewertet es mit „Wundervoll geschrieben.“ „ Einer der besten Drachenfantasy-Romane, den ich je gelesen habe.“ Ich kann ihm da nur zustimmen, es ist ein schön geschriebener Fantasyroman, der dir neue Perspektiven eines Drachen vermittelt. Wer die Eragonreihe kennt, wird wahrscheinlich wie ich feststellen, dass leider Serafina nicht im weiten Sinn Eragon schlagen kann. Welches Buch könnte das? Aber scheut euch nicht Serafina zu kaufen, denn es ist eindeutig lohnenswert es zu lesen und das Buchcover verleiht euch in eurem Zimmer eine kleine Drachenwelt.

Autorin

Rachel Hartman spielte bereits als Kind Cello und synchronisierte zusammen mit ihrer Schwester Mozartopern. Das berühmte Renaissancelied Mille Regretz inspirierte sie zu ihrem Debütroman, in dem Musik einer grosse Rolle spielt. Während sie Serafina schrieb, hörte sie mittelalterliche italienische Polyphonien,
bretonischen Dudelsack-Rock, progressive Metallmusik, lateinamerikanische Barockmusik und gälische Sean-no`s-Gesang. Rachel Hartman lebt mit ihrer Familie in Kanada.

Fazit

Ein außergewöhnlicher Fantasyroman, besonders für eingefleischte Drachenfans! Ich freue mich auf den zweiten Band „Serafina die Schattendrachen erheben sich“.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.